Kampf gegen Wahlfälschung vom 8. Juni

Die „Wahlen der Abgeordneten am 8. Juni“, die die südkoreanische Marionettenclique nach dem Drehbuch der US-Imperialisten verübte, war betrügerische und repressive Wahlen, die in der Geschichte ihresgleichen suchen.

Am 8. Juni 1967 entfalteten die Jugendlichen und Studenten und Bevölkerung in Südkorea ihren politischen Massenkampf gegen Machenschaften der Marionettenclique zur Verlängerung der Waffenruhe und volksfeindliche und landesverräterische Politik.

Um den Widerstandgeist verschiedener Bevölkerungskreise grausam zu unterdrücken und die Tätigkeiten der Oppositionellen zu blockieren und zu erdrosseln, setzte die Marionettenclique über 35 000 Polizisten, über 370 000 Agenten des „Zentralen Geheimdienstes“, über 320 000 polizeiliche Agenten und über 20 000 Mitglieder der „Spionageabwehr“ und andere repressive Kräfte ein. Auf diese Weise ließen sie in ganz Südkorea eine Atmosphäre von Furcht herrschen und fälschte die „Wahlen“ durch offene und bösartige ungerechte Handlungen aller Arten wie „Stimmabgaben der falschen Bevölkerung“, „Massenstimmabgaben“, „Verkaufte Stimmen“ und „Ersetzung der Stimmen“.

Diese betrügerische „Wahlen“, die von der Marionettenclique gefälscht wurden, erregte die angehäufte heftige Wut und Empörung der südkoreanischen Jugendlichen und Studenten und Bevölkerung und veranlasste sie zur Erhebung.

Der Kampf wurde am 8. und 9. Juni mit Demonstrationen zur Verurteilung der „gefälschten“ Wahlen, die überall in Bezirken Süd-Jolla, Nord- und Süd-Chungchong und Süd-Kyongsang durchgeführt wurden, am 9. Juni mit der Protestversammlung und Demonstration der Studenten an der Universität Yonse zur Verurteilung der „Wahlfälschung“ begonnen.

Dieser Kampf wurde rapide erweitert und erfasste über 30 Städte und Kreise Südkoreas wie Seoul und Pusan und dauerte erbittert über 20 Tage lang.

Der Kampf wurde unter der Führung der Revolutionspartei für die Vereinigung aktiv durchgeführt. So hatte er vom Anfang an einen organisierten Charakter. Er versetzte den Feinden heftige Schläge. Mit dem Ausruf der Losungen „Die Wahlen vom 8. Juni ist völlig ungültig“, „Verurteilt den Rädelsführer der Wahlen vom 8. Juni zum Todesstrafe“ und „Lasst uns korrupte Politik ausrotten!“ führten die Demonstranten wagemutig verschiedenartige Kämpfe wie Demonstration, Protestversammlung und Feuertod durch.

Besonders kämpften die Demonstranten trotz faschistischer Repressalien der Feinde mit Steinen und Stöcken in der Hand hartnäckig und schlugen über 250 bewaffnete Polizisten nieder.

An diesem Kampf nahmen mehr als 204 000 Studenten und Schüler aus 145 Hochschulen und Mittel- und Oberschulen teil. Und verschiedene Bevölkerungskreise wie über 32 000 Arbeiter und Bauern bildeten mit ihnen Allianz.

Dieser Kampf war ein Massenkampf gegen „Wahlen“ des Präsidenten und der Abgeordneten Südkoreas und zugleich ein antifaschistischer Kampf für Demokratisierung, der zum Ziel hat, gegen faschistische Militärherrschaft aufzutreten und die Existenzrechte und demokratische Freiheit zu verteidigen.

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