Moderne Geschichte

Die gegenwärtige Geschichte Koreas wurde von Kim Il Sung und Kim Jong Il siegreich gebahnt und vorangetrieben.

Die koreanische Nation, die in langjährigen Fesseln der Rückständigkeit, Not und des Feudalismus umherirrte, musste am Anfang des 20. Jahrhunderts in finstere Lage der militärischen Okkupierung Koreas durch den japanischen Imperialismus (1905-1945) geraten.

In solcher nationaler Leidenszeit wurde am 15. April 1912 Kim Il Sung geboren, betrachtete schon von früh an die Liebe zu Vaterland, Nation und Volk als Leitspruch seines Lebens, schlug den Weg der Revolution zu dessen Realisierung ein und erwarb sich seine Verdienste, die im Jahrhundert erstrahlen werden. Er führte den 20-jährigen revolutionären antijapanischen Kampf zum Sieg, befreite das Vaterland, die Gestaltung der neuen Gesellschaft, den erbitterten Vaterländischen Befreiungskrieg, den Nachkriegswiederaufbau, die soziale Revolution in zwei Etappen und den sozialistischen Aufbau zum hervorragenden Sieg und errichtete auf dem Boden Koreas so einen starken sozialistischen Staat, der sich durch Souveränität, Selbstständigkeit und Selbstschutz auszeichnet.

Kim Jong Il definierte die revolutionären Ideen Kim Il Sungs als Kimilsungismus, entwickelte und bereicherte sie als großer Leitgedanke der Zeit der Souveränität. Er festigte und entwickelte die Partei der Arbeit Koreas (PdAK) zu einer unbesiegbaren revolutionären Partei, die unter den Volksmassen tief verwurzelt ist und eiserne Einheit und Geschlossenheit erreichte. Angesichts des Zusammenbruchs des Systems des Weltsozialismus und der zunehmenden Offensive zur Isolierung und Strangulierung Koreas durch die vereinten imperialistischen Kräfte am Ende des 20. Jahrhunderts verteidigte er durch allseitige Verwirklichung der eigenschöpferischen Songun-Politik den Sozialismus, die höchsten Interessen des Landes und der Nation, und verwandelte den schweren und den Gewaltmarsch zum Aufbau eines starken sozialistischen Staates.

Getreu der Führung des hoch verehrten Genossen Kim Jong Un erhebt sich heutzutage das koreanische Volk wie ein Mann zum Kampf für die Vollendung der großen Sache der koreanischen Revolution, die von Kim Il Sung begonnen und von Kim Jong Il siegreich vorangetrieben wurde.

Der antijapanische revolutionäre Kampf in Korea war der nationale Befreiungskampf in den Kolonien, der unter der Führung Kim Il Sungs (1912–1994) das Banner von Juche hoch haltend gegen die Aggressoren des japanischen Imperialismus von Juche 15 (1926) bis Juche 34 (1945) durchgeführt war.

Mitte der 1920er Jahre ersehnte die koreanische Revolution den Auftritt eines hervorragenden Führers, der das Schicksal des Landes und der Nation zu retten und die Revolution zu führen hatte. Diese dringliche Forderung des Zeitalters und der Revolution wurde durch den Eintritt Kim Il Sungs in den Weg der heiligen Revolution für die Befreiung des Vaterlandes glänzend erfüllt.

Im Januar Juche 14 (1925) fasste Kim Il Sung einen festen Entschluss, er werde nicht heimkehren, bevor er das vom japanischen Imperialismus beraubte Land wiedererlange, verließ seine Heimat Mangyongdae, überquerte den Fluss Amnok und ging nach China.

Im Juni 1926 trat er in die Hwasong-Uisuk-Schule (die von koreanischen Nationalisten gegründete zweijährige militär-politische Schule) ein, machte aus den Jugendlichen und Schülern dieser Schule mehrere revolutionäre Gleichgesinnten ausfindig, die mit ihm Ansichten, Leben und Gefahren teilen konnten. Auf dieser Grundlage bildete er am 17. Oktober 1926 den Verband zur Zerschlagung des Imperialismus (VZI).

Die aktuelle Aufgabe dieses Verbandes bestand darin, den japanischen Imperialismus, zu zerschlagen und die Befreiung und Unabhängigkeit Koreas zu erreichen, und sein Endziel lautete die Errichtung des Sozialismus und Kommunismus in Korea und darüber hinaus die Zerschlagung des Imperialismus und den Aufbau des Kommunismus in der Welt. Die Bildung des VZI war eine historische Erklärung, die einen neuen Beginn der kommunistischen Bewegung Koreas und der koreanischen Revolution verkündete. Damit trat eine avantgardistische Organisation der Revolution auf, wurde das Kampfprogramm dargelegt und die Führung der Volksmassen verwirklicht, wodurch die revolutionäre Tätigkeit Kim Il Sungs begann.

Er berief im Sommer 1930 in Kalun eine Konferenz leitender Funktionäre des Koreanischen Jugendverbandes und des Antiimperialistischen Jugendverbandes und hielt das historische Referat „Der Weg der koreanischen Revolution“. In seinem Referat erklärte er das Grundprinzip der Juche-Ideologie, dass das koreanische Volk Herr der koreanischen Revolution sei und diese auf jeden Fall mit eigener Kraft des koreanischen Volkes und gemäß der Realität Koreas verwirklicht werden müsse. Des Weiteren legte er die selbstständigen Richtlinien und strategisch-taktische Kurse dar, darunter die Richtlinien des antijapanischen bewaffneten Kampfes, der Bildung einer antijapanischen nationalen Einheitsfront und der Parteigründung.

Er gründete am 25. April 1932 die Antijapanische Volkspartisanenarmee (später zur Koreanischen Revolutionären Volksarmee umorganisiert), erste revolutionäre Streitkräfte. Das war ein historisches Ereignis, das im revolutionären Kampf des koreanischen Volkes eine epochale Wende herbeiführte.

Durch den blutigen Kampf gegen die japanische Aggressionsarmee, die sich als unschlagbar prahlte, entwickelte sich die KRVA zu einer unbesiegbaren bewaffneten Formation weiter, die jedwede starke Feinde niederzuschlagen fähig war. Sie stieß ins Landesinnere Koreas und versetzte den japanischen Imperialisten empfindlichste politisch-militärische Schläge.

Vom heftigen Angriff der KRVA und aktiven gesamtnationalen Widerstand des koreanischen Volkes überall im Lande erlitten die japanischen Imperialisten einen entscheidenden Schlag und erklärten am 15. August 1945 bedingungslose Kapitulation.

Damit erzielte der heroische antijapanische revolutionäre Kampf, der unter der Führung Kim Il Sungs von den koreanischen Revolutionären und dem koreanischen Volk organisiert und geführt wurde, den glänzenden Sieg, und Korea wurde von der 40 Jahre langen militärischen Besetzung durch die japanischen Imperialisten befreit.

Kim Il Sung führte den 20 Jahre währenden antijapanischen revolutionären Kampf zum Sieg und erreichte schließlich die große historische Sache, die Befreiung des Vaterlandes. Weiter führte er nachhaltig die Arbeit für die Neugestaltung des Vaterlandes.

Er legte die drei Aufgaben – Aufbau der Partei, des Staates und der Armee – dar und brachte den Kampf für dessen Erfüllung dynamisch voran.

Er nahm lückenlose Vorbereitungen für die Parteigründung vor, berief am 10. Oktober 1945 in Pyongyang den Gründungsparteitag ein, konstituierte als das zentrale Leitungsorgan der Partei das Zentrale Organisationskomitee der Kommunistischen Partei Nordkoreas und verkündete die Gründung der Partei. Danach wurde die KP im August 1946 durch die Vereinigung mit der Neuen Demokratischen Partei Koreas zu der Partei der Arbeit Nordkoreas und wurden die Parteien der Arbeit Nord- und Südkoreas zur einheitlichen Partei der Arbeit Koreas (PdAK) vereinigt.

Auf der Grundlage exakter Vorbereitungen für die Gründung der regulären Streitmacht entwickelte er am 8. Februar 1948 die KRVA zur Koreanischen Volksarmee (KVA), den regulären revolutionären Streitkräften weiter.

Im April 1948 berief er die Gemeinsame Konferenz der Vertreter der politischen Parteien und gesellschaftlichen Organisationen Nord- und Südkoreas und im Juni jenen Jahres die Besprechung von deren Leitern ein und unterbreitete den Kurs darauf, durch die Gesamtwahlen in Nord- und Südkorea das gesamtkoreanische höchste legislative Organ zu errichten und durch die Einführung der Verfassung der demokratischen Volksrepublik eine einheitliche Zentralregierung zu bilden. Demnach wurde am 9. September 1948 die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) gegründet. Als Ergebnis wurde das koreanische Volk erstmals in seiner Geschichte zur würdevollen Existenz, die als Herr des Staates und der Gesellschaft sein Schicksal souverän gestaltet, und Korea konnte als gerechter souveräner und unabhängiger Staat auf dem internationalen Schauplatz auftreten.

In Gebieten Nordkoreas wurden unter der Führung von Kim Il Sung mit Wirtschaftsreformen wie Bodenreform und Verstaatlichung der wichtigen Industrien allgemeine demokratische Reformen wie das Arbeitsgesetz für Gewährleistungen der demokratischen Rechte der Werktätigen und die Gleichberechtigung von Mann und Frau und andere verschiedene Maßnahmen zur Demokratisierung des Justiz-, der Staatsanwaltschaft, Bildungs- und Kulturwesens erfolgreich durchgeführt. Durch tatkräftige Entfaltung der Massenbewegungen wie der zur ideologischen Generalmobilmachung für den Aufbau des Staates, der Wettbewerbsbewegung zur Steigerung der Produktion und der Arbeit zur Beseitigung des Analphabetentums war es möglich, alte ideologische Rudimente, von denen die Souveränität der werktätigen Volksmassen gefesselt wurde, und technische und kulturelle Rückständigkeit zu liquidieren und die Neugestaltung des demokratischen Korea erfolgreich voranzubringen.

Nach der Befreiung des Landes wurden in kurzer Frist die Aufgaben der antiimperialistischen, antifeudalen und demokratischen Revolution erfolgreich erfüllt und die Neugestaltung des demokratischen Korea dynamisch vorangetrieben. Daher wurde im nördlichen Landesteil die volksdemokratische Ordnung fest errichtet und eine revolutionäre demokratische Basis, eine zuverlässige Garantie für die Vereinigung des Vaterlandes, geschaffen.

Infolge des bewaffneten Überfalls der US-Imperialisten auf uns am 25. Juni 1950 wurde in Korea der friedliche Aufbau zeitweilig unterbrochen und musste das koreanische Volk große Prüfungen durchleben.

Die US-Imperialisten hatten 2 Mio. Mann starke Streitkräfte vom Drittel ihres Heeres, Fünftel ihrer Luftwaffe, dem großen Teil ihrer Pazifik-Flotte einschließlich Truppen von 15 Satellitenländern in Koreakrieg eingesetzt.

Im Vergleich dazu wurde damals unsere Republik und Armee erst zwei Jahre vor dem Kriegsbeginn gegründet. Auch die Wirtschaftsmacht des Landes war sehr schwach.

Aber an der Spitze des koreanischen Volkes stand Genosse Kim Il Sung, der sich im Feuer des revolutionären antijapanischen Kampfes unvergängliche Verdienste und reiche Erfahrungen erwarb und über große Militäridee, geschickte Strategie und Taktik, erprobte Führungsfähigkeit, stets siegreiche Militärkunst, außergewöhnliche Tatkraft und edle Tugend verfügte. Er erwähnte, der Kampf des koreanischen Volkes gegen bewaffnete US-Aggressoren sei der Kampf für völlige Befreiung und Unabhängigkeit des Vaterlandes und zugleich für Frieden und Sicherheit der Welt und werde zum Banner für die nationale Befreiungsbewegung der Völker der kolonial abhängigen Staaten; er rief die Armee und das gesamte Volk zum Kampf für den Sieg des Kriegs nachdrücklich auf.

Die mutigen Soldaten der KVA erhoben sich wie ein Mann zum heiligen Kampf für die Verteidigung der Freiheit und Unabhängigkeit des Vaterlandes, schlugen den Überfall des Feindes zurück und gingen zur Gegenoffensive über. In einem Monat nach Kriegsbeginn waren mehr als 90 % des gesamten Territoriums Südkoreas und über 92 % von dessen Bevölkerung befreit. In befreiten Gebieten Südkoreas wurden allgemeine demokratische Reformen wie Bodenreform durchgeführt.

Infolge verzweifelter Machenschaften der US-Imperislisten dauerte der Krieg lange Zeit. Demnach ließ Kim Il Sung mit großen Truppenverbänden die zweite Front bilden und die Operationen an der Front und die Schläge im feindlichen Hinterland miteinander kombinieren; er traf verschiedene Maßnahmen wie Umzug der Basis für die Rüstungsindustrie in andere Orte und Erweiterung von deren Produktion. Daneben ließ er in der Partei, dem Staat und der Armee eine starke revolutionäre Disziplin herstellen, im Militärwesen den Dogmatismus und die Kriecherei überwinden und unser eigenes Denken konsequent durchsetzen; er rief die ganze Partei und das gesamte Volk nachhaltig zum Kampf dafür auf, die Produktion in der Kriegszeit zu normalisieren und die Hilfeleistung für die Front zu aktivieren.

Außerdem initiierte er einen Plan über aktive Verteidigung gestützt auf Tunnelstellungen, ergriff die Maßnahmen zur Verstärkung der Feuerkraft von Steilfeuergeschützen gemäß der realen Lage des Landes, schuf eigenständige Kampfmethoden wie Aktionen von Überraschungsangriffs-, Scharfschützen-, Panzer- und Flugzeugjägergruppen und ließ durch Aktivierung von deren Aktionen den feindlichen Kräften und technischen Kampfmitteln und Ausrüstungen entscheidene Schläge versetzen.

Unter großem Aufwand von Militärkosten und Kriegsmaterialien klammerten sich die US-Imperialisten zwar an die brutalsten Kriegsmitteln und -methoden, die in der weltweiten Kriegsgeschichte nie da gewesen waren, aber sie mussten mit jedem Tag ihren unumkehrbaren Niederlagen in militärischer, politischer und moralischer Hichsicht nicht entgehen und bei Operationen und Gefechten nur weitere Niederlagen erleben.

Am 27. Juli 1953 warfen sich die US-Imperialisten vor der Macht des koreanischen Volkes und der KVA auf die Knie und unterzeichneten das Waffenstillstandsabkommen. Als Ergebnis kam der 3-jährige vaterländische Befreiungskrieg als großer Sieg des koreanischen Volkes zu Ende.

Während des 3-jährigen Koreakrieges vernichtete und nahm die KVA mehr als 1 567 000 Mann, darunter ca. 405 000 amerikanische Aggressoren, gefangen; sie zerstörte oder nahm über 12 200 Flugzeuge, ca. 560 Kriegsschiffe, 3 250 Panzer und Panzerwagen, über 13 000 Autos und 7 695 Geschütze verschiedener Typen und viele andere Kampfmitteln weg. Das beträgt fast 2,3fache als ihre Verluste beim 4-jährigen pazifischen Krieg während des 2. Weltkrieges.

In Korea war der Kriegsschaden enorm. Die USA ließen durchschnittlich 18 Bomben auf jeden Quadratkilometer des nördlichen Landesteils unserer Republik abwerfen und verwandelten so die Städte und Dörfer in Trümmerfelder.

Alle Einrichtungen von Bildungs-, Kultur- und Gesundheitswesen wurden völlig grausam zerstört, ganz zu schweigen von Wirtschaftszweigen wie Betrieben, Landwirtschaft und Eisentransportwesen. Die Nordkoreaner verloren fast ihre Wohnungen und alle Hausgeräten; es mangelte ihnen auch an Nährungsstoffe und Bekleidungen.

Kim Il Sung betrachtete die Schwerindustrie als Hauptkettenglied für erfolgreiche Lösung aller Fragen beim Nachkriegswiederaufbau und legte die Hauptrichtlinie beim Wirtschaftsaufbau dar, die darauf gerichtet ist, die vorrangige Entwicklung der Schwerindustrie und gleichzeitige Entwicklung der Leichtindustrie und der Landwirtschaft zu sichern. Er ließ in Dörfern die Eizelbauernwirtschaft sozialistisch vergenossenschaftlichen und die Kraft auf die Getreideproduktion legen, um aktuelle Ernährungsfrage so schnell wie möglich zu lösen.

Nach dieser Richtlinie und dementsprechenden Kursen wurde der Dreijahresplan (1954-1956) nach dem Krieg ausgearbeitet; den Gürtel enger geschnallt, überwand das koreanische Volk im hohen revolutionären Geist – aus eigerner Kraft zu schaffen – alle Schwierigkeiten und übererfüllte den obigen Plan vorfristig.

Danach wurden während der Erfüllung der Volkswirtschaftsentwicklungspläne (ein Fünfjahresplan, ein Sechsjahresplan und drei Siebenjahrespläne) epochemachende Erfolge im Kampf für die Verwirklichung der Eigenständigkeit, der wissenschaftlichen Gestaltung und Modernisierung der Volkswirtschaft erzielt.

Als Ergebnis verwandelte sich die DVRK 1961 in einen sozialistischen Industrie- und Landwirtschaftsstaat und 1970 in einen sozialistischen Industriestaat.

Nach dem Erlass der Obersten Volksversammlung im Mai 1974 zur vollständigen Abschaffung des Steuersystems, eines Erbes der alten Gesellschaft, wurde unser Land zum ersten Staat ohne Steuern in der Welt.

Im August 1958 wurde die Vergenossenschaftlichung der Landwirtschaft und die sozialistische Umgestaltung des privaten Handels und Handwerks erfolgreich durchgeführt. So wurde in der DVRK die sozialistische Ordnung hergestellt.

Kim Il Sung legte die drei Revolutionen – die ideologische, die technische und die Kulturrevolution – als Aufgabe der kontinuierlichen Revolution nach der Errichtung der sozialistischen Ordnung fest, die Umgestaltung der ganzen Gesellschaft getreu der Juche-Ideologie als Hauptaufgabe der Revolution für vollständige Realisierung der Souveränität der werktätigen Volksmassen und als das höchste Programm der Partei der Arbeit Koreas und stellte für deren Verwirklichung die Aufgabe dafür, neben der Revolutionierung der ganzen Gesellschaft, deren Umformung nach dem Vorbild der Arbeiterklasse und deren Intellektualisierung die Eigenständigkeit der Volkswirtschaft, deren moderne und wissenschaftliche Gestaltung zu realisieren.

Kim Il Sung initiierte den großen Aufschwung beim sozialistischen Aufbau und die Chollima-Bewegung und rief das gesamte Volk dazu auf, die Schwierigkeiten und Hindernisse im Kampf mutig zu überwinden. Unter der von ihm aufgestellten Losung „Vorwärts im Geiste der Chollima-Reiter!“ mobilisierten die Arbeiter und andere Werktätige durch starke Bekundung des revolutionären Geistes des Schaffens aus eigener Kraft und des beharrlichen Kampfes aktiv die inneren Reserven und entfalteten maximal den Kampf um die Produktionssteigerung und Einsparung, wodurch an allen Fronten für den sozialistischen Aufbau Wundertaten und Erneuerungen geschaffen wurden, die die Welt in Erstaunen setzen.

In allen Bereichen und Einheiten der Volkswirtschaft wurde die Bewegung für die Schaffung des „Tempos der achtziger Jahre“ dynamisch entfaltet, die darauf abgezielt ist, die grandiose Zehn-Punkte-Entwicklungsziele des sozialistischen Wirtschaftsaufbau, die vom VI. Parteitag aufgestellt wurden, vorfristig zu erreichen und die 1980er Jahre als das Jahrzehnt der Großtaten beim sozialistischen Aufbau zum Strahlen zu bringen.

Auch die sozialistische Kultur Koreas erblühte und entwickelte sich weiter. Ab 1975 wurde die allgemeine elfjährige Schulpflicht eingeführt, 1976 das „Gesetz über die Pflege und Erziehung der Kinder in der DVRK“, wonach die Erziehung der Kinder auf Kosten des Staates und der Gesellschaft erfolgt, 1977 die „Thesen über die sozialistische Bildung“ veröffentlicht und der Kurs auf die Intellektualisierung der ganzen Gesellschaft, der zum Ziel hat, das kulturelle und technische Niveau aller Mitglieder der Gesellschaft zum Niveau von Hochschulabsolventen zu bringen, dargelegt und hervorragend in die Tat umgesetzt,

In allen Bereichen der Literatur und Kunst wie beim Schaffen von Film, Oper, Schauspiel und Roman wurde eine Glanzzeit eingeleitet.

Das ganze Land wurde ans Fernsehnetz angeschlossen und wurden überall im Lande zahlreiche moderne Kultureinrichtungen gestaltet, damit der Bedarf des Volkes an der Kultur befriedigend gedeckt wurde.

Auch im Kampf für die Realisierung der großen Sache, der Vereinigung des Vaterlandes, wurden epochemachende Erfolge erreicht.

1972 wurden die Nord-Süd-Verhandlungen auf hoher Ebene geführt und die Nord-Süd-Dialoge und Vereinbarungen wie die Annahme der Nord-Süd-Erklärung vom 4. Juli, in der die drei Prinzipien – Souveränität, friedliche Vereinigung und nationaler Zusammenschluss – als das gemeinsame nationale Vereinigungsprogramm bestätigt wurde, zustande gebracht. 1984 erwies die nördliche Seite der von der Überschwemmung betroffenen südlichen Seite groß angelegte Unterstützung. Aus diesem Anlass wurden die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen Nord und Süd aktiviert.

1990 konstituierten sich verschiedene Organisationen der Bewegung für die Vereinigung des Landes wie der Gesamtnationale Verein für die Vereinigung der Heimat (Pomminryon), der zum Ziel hat, einen großen nationalen Zusammenschluss und die selbstständige friedliche Vereinigung zu erreichen; auch die Nord-Süd-Veranstaltungen für die Vereinigung des Landes waren in vollem Gang. Kim Il Sung legte die drei Prinzipien zur Vereinigung des Vaterlandes, den Vorschlag zur Gründung der Demokratischen Konföderativen Republik Koryo (1980) und das „Zehn-Punkte-Programm zum großen Zusammenschluss der ganzen Nation für die Vereinigung des Vaterlandes“ (1993) dar. Das ist als Drei Chartas betrachtet, die bei der Vereinigungsbewegung bewahrt werden sollten.

Auf der 1. Tagung der Obersten Volksversammlung in der V. Legislaturperiode im Dezember 1972 wurde die „Sozialistische Verfassung der Demokratischen Volksrepublik Korea“ angenommen; dabei wurde Kim Il Sung zum Präsidenten der DVRK gewählt.

Auf der 8. Plenartagung  des ZK  der  PdAK in  der V.  Wahlperiode im  Februar 1974 wurde Kim Jong Il nach dem einmütigen Willen und Wunsch des ganzen koreanischen Volkes zum Mitglied des Politkomitees des ZK der PdAK und zum Nachfolger von Kim Il Sung gewählt.

Im April 1992, in der hisorischen Atmosphäre, wo der Kampf für die Erfüllung des 3. Siebenjahrplans der Volkswirtschaft und für die Fortsetzung und Vollendung des sozialistischen Werkes in die Periode einer neuen Wende eintrat, beging das koreanische Volk sinnvoll den 80. Geburtstag von Kim Il Sung als die größte nationale Feier und ein großes gemeinsames politisches Festival der Menschheit.

Aus dem Anlass des Ablebens von Kim Il Sung, Vater der koreanischen Nation, im Jahr 1994 aktivierten die USA beispiellos ihre militärische Offensive gegen die DVRK und versuchten wie besessen unsere Republik zu strangulieren, indem sie ihren hartnäckigen Druck auf alle Bereiche wie Politik, Wirtschaft, Ideologie und Kultur und Diplomatie ausübten. Sogar infolge großer Naturkatastrophe musste das koreanische Volk die Mängel an Nahrung, Brenn- und Treibstoff durchleben und so den Schweren und den Gewaltmarsch machen.

Unter der Bedingung, dass der Sozialismus in der Umlagerung und unter militärischen Bedrohungen seitens der Imperialisten aufgebaut wird, definierte Kim Jong Il die Songun-Politik als Hauptpolitikstil. Er legte die Volksarmee als Hauptformation der Revolution fest und ließ sie in allen Angelegenheiten zum Vorbild der Gesellschaft werden und an der Spitze des sozialistischen Wirtschaftsaufbaus eine Bresche schlagen.

Trotz den schwierigen Bedingungen schufen die Volksarmisten unter der hoch erhobenen Losungen „Wir nehmen die Verteidigung des Vaterlandes wie auch den Aufbau des Sozialismus auf uns!“ und „Was die Partei will, setzen wir durch!“ ihre Wundertaten bei der Errichtung monumentaler Schaffenswerke wie bei Aufbau der wichtigen Kraftwerke und groß angelegter Flurbereinigung und im Kampf für das Gedeihen des Vaterlandes und Glück des Volkes in wichtigen Bereichen der Volkswirtschaft.

Kim Jong Il ließ den Geist der Volksarmee als revolutionären Soldatengeist benennen, alle Bereiche und Einheiten diesem Geist aktiv nacheifern und mit vereinter Kraft der Armee und des Volkes die harten Schwierigkeiten überwinden und in der Revolution und beim Aufbau große Sprünge vollbringen.

Unter der Losung „Lasst uns trotz Schwierigkeiten lachend unseren Weg gehen!“ bestand das koreanische Volk die harten Prüfungen und alle möglichen Schwierigkeiten. Durch tatkräftige Entfaltung der Massenbewegungen für die Deckung des Bedarfs an Strom wurden zahlreiche große, mittlere und kleine Kraftwerke errichtet. In der Landwirtschaft wurde bei der Durchsetzung der Richtlinien der Partei für die Verbesserung des Saatgutes, für die Umwälzung im Kartoffelanbau, für die zweimalige Bestellung im Jahr eine Wende herbeigeführt. Im Landesmaßstab wurden die als feudale Bodenstruktur gebliebenen Felder in große standardisierte Felder verwandelt und groß angelegte Bauarbeiten für verschiedene natürlich fließende Wasserwege zu Ende gebracht, damit die Bewässerung in der Landwirtschaft im höheren Niveau vollendet wurde. Zahlreiche Farmen und Fischzuchtbetriebe wurden gestaltet und mit Hightech ausgestattete Geflügelzuchtbetriebe errichtet. Im Eisenhütten- und Stahlproduktionswesen wurde die Mordernisierung aktiv vorangetrieben, und zahlreiche Leichtindustriebetriebe wie Gewürzfabriken in jedem Bezirk wurden auf der Grundlage der modernen Technik neu errichtet oder rekonstruiert.

Die Jugendlichen demonstrierten durch den Aufbau der 40 km langen Heroischen Jugendstraße (Autobahn zwischen Pyongyang und Nampho) ihren heroischen Geist vor aller Welt.

Die Wissenschaftler und Techniker erzielten in verschiedenen Bereichen wie Grund- und Lebenswissenschaft und Informationstechnologie bewundernswürdige Erfolge und demonstrierten durch dreimalige Starten der künstlichen Erdsatelliten und zweimalige Atomtests die Macht von Juche-Korea vor aller Welt.

Dank der Songun-Politik konnte eine felsenfeste Basis für die selbstständige friedliche Vereinigung des Landes geschaffen werden. Auf die Festigung der Militärmacht des Landes wurde zuallererste Kraft gelegt. Als Ergebnis wurden die Versuche der USA und der kriegslustigen südkoreanischen Kräfte um die Entfesselung eines neuen Krieges auf der Koreanischen Halbinsel auf Schritt und Tritt zum Scheitern gebracht und der Frieden und die Stabilität in der Region gewährleistet. In solcher Atmosphäre kam im Juni 2000 zum ersten Mal in der Geschichte der Spaltung der koreanischen Nation das Nord-Süd-Gipfeltreffen zustande. Als Ergebnis wurde ein Meilenstein für die Vereinigung Koreas namens Gemeinsame Nord-Süd-Erklärung vom 15. Juni geschaffen. So wurde das bewegende 15.6-Zeitalter für die Vereinigung des Landes eingeleitet, in dem der Nord und Süd Koreas, die mehr als Halbjahrhundert lang angefeindet und miteinander konfrontiert wurden, im Ideale „Durch unsere Nation selbst“ miteinander Hand in Hand zur Geschlossenheit und Vereinigung gehen. Im Jahr 2007 wurde erneut das Nord-Süd-Gipfeltreffen zustande gebracht und die Deklaration vom 4. Oktober, das Ausführungsprogramm der gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni, angenommen.

Nach dem Ableben vom großen Führer Kim Jong Il im Dezember Juche 100 (2011) verehrte das koreanische Volk den Präsidenten Kim Il Sung und den Heerführer Kim Jong Il zu ewigen Führern hoch und betrachtete den großen Kimilsungismus-Kimjongilismus als ewige Leitideologie und erhob sich zur Durchsetzung der hinterlassenen Hinweise von Führern mit aller Entschlossenheit.

Das koreanische Volk verehrte den hoch verehrten Genossen Kim Jong Un, den einzigen und treuen Nachfolger der Ideologie und Sache von Kim Il Sung und Kim Jong Il, an der höchsten Spitze der Partei der Arbeit Koreas, des Staates und der Streitkräfte hoch.

Kim Jong Un erklärte klug die Strategie der koreanischen Revolution für die nächsten 100 Jahre, erhellte allseitig die großen praktischen Programme und die strategisch-taktischen Richtschnüre des stetigen Sieges über die Revolution und den Aufbau und führte mit außergewöhnlicher Führungskraft die sozialistische Sache zum Sieg.

Unter der klugen Führung von Kim Jong Un wurde in der Demokratischen Volksrepublik Korea eine glänzende Blütezeit in allen Bereichen wie Politik, Wirtschaft, Militär und Kultur eingeleitet.

In allen Bereichen der Revolution und des Aufbaus wurde die Privilegierung der Volksmassen konsequent realisiert und die politisch-ideologische Basis der Republik zuverlässig gefestigt. Die unwiderstehliche Kraft, die auch alle Hindernisse und Herausforderungen überwinden kann, wurde gesammelt und die Überlegenheit und Lebenskraft des Sozialismus mit den Volksmassen im Mittelpunkt anschaulich hervorgehoben.

Seitdem entsprechend der entstandenen politisch-militärischen Lage und Forderung der sich entwickelnden Revolution die Richtlinie für die parallele Entwicklung des Wirtschaftsaufbaus und des Aufbaus der Atomstreitkräfte vorgelegt wurde, wurde in kurzer Zeit die große historische Sache der Vollendung der atomaren Streitkräfte des Staates glänzend zustande gebracht und bei der Stärkung der Verteidigungskraft des Landes eine neue Wende vollzogen und die Sicherheit und Zukunft des Staates und des Volkes zuverlässig garantiert.

Im Kampf, das Schaffen aus eigener Kraft zur mächtigen Triebkraft für Entwicklung zu nehmen und einen neuen breiten Weg zum sozialistischen Aufbau zu eröffnen, wurden zahlreiche Betriebe und Institutionen neu gebaut oder saniert. So wurden die Basis der selbstständigen Wirtschaft noch zuverlässiger gefestigt, berühmte Produkte und Waren, welche beim Volk Anklang finden, produziert und neue Geschichte von Gold-Bergen, goldenen Ährenfeldern und goldenem Meer hintereinander folgend geschaffen.

Die glücklichen Horte des Volkes, Einrichtungen für kulturell-emotionales Leben und großartige Bauwerke, die die Epoche repräsentieren, darunter Ryomyong-Straße, Wissenschaftlerstraße Mirae, Stadt Samjiyon, Thermalkulturerholungsstätte Yangdok, Palast der Wissenschaft und Technik, Freizeitzentrum Ryugyongwon, Eissporthalle des Volkes, Aqua-Vergnügungspark Munsu und Skisportanlage Masikryong, wurden jährlich wie Pilze nach dem Regen gebaut und eine große Blütezeit im Bauwesen eingeleitet.

Dank konsequenter Durchsetzung des Kurses auf Bevorzugung der Wissenschaft und Technik wurden große Erfolge in Bereichen für Forschung der Spitzenwissenschaften erzielt und wertvolle wissenschaftlich-technische Erfolge und Erfindungen für Vorantreiben der Wirtschaftsentwicklung erreicht.

Die allgemeine zwölfjährige Schulpflicht ist durchgeführt und die Verwandlung des ganzen Volkes in wissenschaftlich-technische Talente kräftig gefördert. In allen Bereichen des sozialistischen kulturellen Aufbaus ist eine neue Blütezeit eröffnet.

Die präventive prophylaktische Bereitschaft für Eindämmung von „COVID-19“ wurde unbeirrt wahrgenommen und der kräftige Kampf für Behebung der hintereinander folgend heimgesuchten ungeheuren Naturkatastrophen entfaltet, damit die Sicherheit des Staates und das Wohlergehen des Volkes zuverlässig verteidigt.

Die auswärtige Stellung der Republik wurde außergewöhnlich erhöht.

Die Freundschaftsbeziehungen mit der VR China wurde entsprechend der Forderung des neuen Zeitalters entwickelt und ein neues Kapitel der koreanisch-chinesischen Freundschaftsbeziehungen mit dem Sozialismus als Kern aufgeschlagen. Ein Grundstein für Ausbau und Weiterentwicklung der Freundschaftsbeziehungen mit Russland wurde geschaffen und die Geschlossenheit und Solidarität mit sozialistischen Ländern außerordentlich verstärkt.

Die Gespräche zwischen den Spitzenpolitikern beider Länder, welche zum ersten Mal in der Geschichte der koreanisch-amerikanischen Beziehungen stattfanden, wurden zum besonders großen Ereignis, das vor aller Welt die strategische Position unserer Republik demonstrierte, die ihre eigenen souveränen Interessen, Frieden und Gerechtigkeit verteidigt.

Das koreanische Volk schreitet fest geschart um Kim Jong Un getreu den auf dem VIII. Parteitag der PdAK dargelegten Aufgaben zum neuen Sieg der sozialistischen Sache vorwärts.

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