Staatssymbole

 

Demokratische Volksrepublik Korea

In den Tagen zur Neugestaltung des Vaterlandes nach der Befreiung des Landes (August 1945) stellte der große Genosse Kim Il Sung aufgrund des souveränen, des wahrhaft demokratischen und volksverbundenen Charakters der Republik und des Hauptziels und der aktuellen Aufgabe der koreanischen Revolution die Staatsbezeichnung als „Demokratische Volksrepublik Korea“ fest.

Diese Staatsbezeichnung versinnbildlicht, die DVR Korea sei ein souveräner und sozialistischer Staat, der die Interessen des gesamten Volkes vertritt und für den Aufbau des Sozialismus im nördlichen Landesteil der Republik und für die friedliche Vereinigung des Vaterlandes kämpft.

Sie symbolisiert auch, die DVR Korea sei die revolutionäre Macht der Arbeiter und Bauer, deren Staatmacht ein festes politisches Fundament und eine sichere wirtschaftliche Grundlage hat, und ein demokratischster Staat ist, der umfangreiche Volksmassen an den staatlichen Angelegenheiten beteiligen lässt.

Sie stellt symbolisch dar, dass die DVR Korea ein Staat des Volkes ist, der eine Diktatur auf die Klassenfeinde gründlich ausübt und dem gesamten Volk wie Arbeiter und Bauer die politische Freiheiten und Rechte sowie glückliches materiell-kulturelles Leben gewährleistet.

Staatswappen der DVRK

Im ovalen Rahmen der Reisähren im rot eingeflochtenen Band mit Schriften „Die Demokratische Volksrepublik Korea“ gibt es ein großes Wasserkraftwerk und darüber das Gebirge Paektu und den strahlenden fünfzackigen Stern.

Das Gebirge Paektu, der fünfzackige Stern und dessen Strahlen auf dem oberen Teil des Staatswappens symbolisieren glänzende Traditionen des ruhmvollen revolutionären antijapanischen Kampfes und lichtvolle Zukunft unseres Volkes, das für die Vereinigung und Unabhängigkeit des Vaterlandes und zum Sieg der großen Sache des Sozialismus tatkräftig vorwärtsschreitet.

Das im Staatswappen dargestellte Wasserkraftwerk und die Reisähren versinnbildlichen die Macht der Industrie und Landwirtschaft unseres Landes, deren Entwicklungsperspektive und die Konzeption für den Aufbau des Sozialismus und der mächtigen selbstständigen Nationalwirtschaft.

Als ovaler Rahmen aus dem roten Band ist das Staatswappen dargestellt. Das ist ein Symbol der Ewigkeit der unbesiegbaren Einheit und Geschlossenheit unseres Volkes, das um die Partei und den Führer fest geschart ist, und des Erstarkens und Gedeihens und lichtvoller Zukunft des Vaterlandes.

Die Geschichte vom Staatswappen

Staatswappen ist ein staatliches symbolisches Zeichen, in dem die Geschichte und Tradition jedes Landes, der Wunsch und das Streben des Volkes geprägt sind.

In den Tagen der Neugestaltung des Vaterlandes nach der Befreiung des Landes verschrieb sich Kim Il Sung mit Leib und Seele, um das Staatswappen des in naher Zukunft zu gründenden Staates hervorragend anzufertigen.

Das Staatswappen Koreas, das von japanischen Imperialisten seines Staatsrechts völlig beraubt worden war und keinen Namen gehabt hatte, aber nun als ein souveränes und unabhängiges Land neu gegründet wird, muss durchaus dem Korea entsprechen, also darin der Geist Koreas dynamisch pulsiert werden – das ist der Sinn Kim Il Sungs.

Wenn das Staatswappen Koreanisches sein muss, soll das Bild des koreanischen Volkes, das den Traditionen des antijapanischen Kampfes folgend für die vollständige Souveränität und Unabhängigkeit des Vaterlandes und dessen Fortschreiten unbeugsam kämpft, in ihm gut widergespiegelt werden.

Kim Il Sung bemerkte, dass es bei der Anfertigung des Staatswappens sehr wichtig sei, symbolisch ausgezeichnet zu widerspiegeln, dass unsere Republik ein würdevoller souveräner und unabhängiger Staat ist. Dafür müsse ein 5-zackiges Stern, Symbol des Sieges, unbedingt aufgezeichnet sein. Auch die Reisähren sollte noch mehr und ausgereift sein. Kim Jong Suk, Heldin des antijapanischen Kampfes, meinte, dass das Staatswappen angefertigt werden solle, sodass es von der ganzen Bevölkerung Nord- und Südkoreas akzeptiert wird und das Konzept Kim Il Sungs gut widerspiegelt. In der Mitte des eigentlichen Entwurfes des Staatswappens war ein Hochofen gezeichnet worden.

Kim Il Sung und Kim Jong Suk besorgte, dass an Stelle des Hochofens Wasserkraftwerk und Hochspannungsmast eingeprägt wurden.

So kam das Staatswappen dank der sorgfältigen Anleitung Kim Il Sungs zur Welt.

Staatsflagge der DVRK

Der rote fünfzackige Stern symbolisiert die revolutionäre Tradition des vom Präsidenten Kim Il Sung organisierten und geführten antijapanischen revolutionären Kampfes und die helle Zukunft des Vaterlandes, und der rote Streifen versinnbildlicht die Treue des koreanischen Volkes zu Partei und Führer, seinen sozialistischen Patriotismus, seinen unbeugsamen Kampfgeist und seine unbesiegbare Kraft der einmütigen Geschlossenheit.

Der weiße Kreis und die beiden weißen Streifen symbolisieren, dass das koreanische Volk eine homogene Nation und heroisch ist.

Die blauen Streifen oben und unten symbolisieren das leidenschaftliche Streben des koreanischen Volkes, das vereint mit den revolutionären Völkern der ganzen Welt unter dem Banner der antiimperialistischen Souveränität, mit aller Entschiedenheit für Frieden, Demokratie, nationale Unabhängigkeit und den Sieg der sozialistischen Sache kämpfen will.

Die Geschichte der Staatsflagge

Am Anfang Februar Juche 37 (1948) sah Kim Il Sung einen Entwurf der Staatsflagge an und sagte, es habe ihm gefallen, dass sie mit der roten, weißen und blauen Farbe dargestellt ist.

Dann riet er, in diesem Entwurf sei noch das Verhältnis zwischen den Farben nicht rationell. Im mittleren Teil der Flagge sollte das Rot Grundfarbe sein und in dem oberen und unteren Teil das Weiß und das Blau jeweils symmetrisch dargestellt werden. Und die Breite der weißen und der blauen Farbe sollte noch schmaler, aber anschaulicher als jetzt gezeichnet werden. So lehrte er ihnen in aller Ausführlichkeit, angefangen von der Hauptrichtung dieses Entwurfs bis zum Ideengehalt und Ausdrucksweise.

Eine Weile blickte er die Funktionäre an und stellte einige Entwürfe der Staatsflagge vor, indem er sagte, dass er sich ihre Meinungen darüber anhören möchte.

Es waren die Entwürfe, die er persönlich zeichnete.

Er sagte den Funktionären, es sei ratsam, das Verhältnis der Länge und Breite der Staatsflagge richtig festzulegen, den Kreis nicht im Mittelpunkt wie jetzt, sondern in Richtung der Flaggestange etwas umzusetzen und in den Kreis einen roten fünfzackigen Stern als Symbol der Kühnheit und des heroischen Charakters unseres stets siegreich voranschreitenden Volkes einzuzeichnen.

So ist die rot- und blaufarbige Staatsflagge von seiner sorgfältigen Führung durchdrungen.

Die Nationalhymne der DVRK

Die Nationalhymne der DVRK ist die „Hymne auf die Vaterlandsliebe“.

Die „Hymne auf die Vaterlandsliebe“ wurde im Jahr 1947 geschaffen. (Text: Pak Se Yong, Musik: Kim Won Gyun)

Die Hymne schildert elegant den unendlichen Stolz des koreanischen Volkes auf unser Korea, ein wie goldgestickt schönes Land mit herrlichen Bergen und Flüssen, mit der 5000-jährigen Geschichte und glänzenden nationalen Kultur und mit reichen Ressourcen, das ebensolche Selbstachtgefühl, herzliche Liebe zum Vaterland.

Die Hymne betont feste Überzeugung davon, dass unser Vaterland als ein reicher und starker souveräner und unabhängiger Staat vor der Welt erstrahlen wird, und seinen glühenden Enthusiasmus und unerschütterlichen Willen, fest geschart um die Partei und den Führer, unsere Republik auf ewig als das Land des Volkes, ja als das Vaterland von Juche weitzuentwickeln.

Die Erzählung von der „Hymne auf die Vaterlandsliebe“

Kim Il Sung initiierte das Schaffen der „Hymne auf die Vaterlandsliebe“ und leitete es Schritt für Schritt.

Er stellte unmittelbar nach der Befreiung des Landes eine richtige Forderung, eine Nationalhymne unserer Art, ein gesamtnationales Lied zu schaffen, mit dem man die ganze Nation unter dem Banner des Patriotismus zusammenschließen und zum Aufbau eines aufblühenden Staates tatkräftig anspornen kann.

Im Herbst Juche 35 (1946) rief er die Funktionären zu sich und sagte: Wir wollen unserem Volk so schnell wie möglich die „Hymne auf die Vaterlandsliebe“ geben. Unser Land ist sehr schön. Unser Volk hat eine 5000-jährige Geschichte und glänzende Kultur. Unsere Vorfahren hatten von alters her unser Territorium mit Blut verteidigt und die fremden Aggressoren zurückgeschlagen. Die antijapanischen Partisanen kämpften mit dem Gewehr in der Hand gegen die japanischen Imperialisten mit Hingabe ihrer Leben. Heute hat das werktätige Volk die Staatsmacht in seinen Händen und setzt sein Alles dafür ein, einen aufblühenden Staat aufzubauen. Man soll den nationalen Stolz und das Selbstgefühl des Volkes mit solchem schönen Vaterland und mit solchen Kampftraditionen im Lied darstellen. So unterstrich er.

Seine Hinweise an jenem Tag wurden gleich zum Liedertext und zur Melodie und so kam die heutige „Hymne auf die Vaterlandsliebe“ zur Welt. Die Besprechung von dieser Hymne begann. Kim Il Sung bedachte prüfend die Abschnitte des Liedes und gab eine sorgfältige Anleitung. Er sagte, es sei ratsam, die Verse von jenem, „Im Stolze deines Volkes“, bis zum Letzten zu wiederholen. Unser Land sei ein Land mit glänzender Kultur und langer Geschichte. Wie könnte man diese Verse nur einmal singen! Wenn man sie wiederholt singe, sei es in der Hinsicht der Melodie noch effizienter und in der musikalischen Hinsicht sehr harmonisch. Dann klinge das Lied noch mehr feierlich und auch die Menschen, die es singen, würden den nationalen Stolz und das Selbstgefühl haben.

So wurde die „Hymne auf die Vaterlandsliebe“ unter der klugen Führung Kim Il Sungs ideologisch-künstlerisch und in musikalischer Darstellung als vollkommenes und ausgezeichnetes Lobgesang über das Vaterland geschaffen und angefertigt.

Staatssprache

Die Staatssprache der DVR Korea ist Koreanisch.

Das Wort „Staatssprache“ war in Korea von alters her im Umlauf und wurde seit der Zeit des Feudalstaates Joson (1392–1910) alltäglich gesprochen. Sozusagen gab es das Wort „Staatssprache“ vor der Befreiung des Landes, aber ihr Begriff und ihre Bedeutung wurde nicht als sprachwissenschaftliches Wort definiert. Anfang der 1930er Jahren wurde von den Sprachforschern der Gesellschaft für Koreanische Sprache zum ersten Mal die Standarisierung der Sprache, der Staatssprache den Charakter beizumessen, versucht. Aber sie misslang durch die Machenschaften zur Erdrosselung der nationalen Kultursprache seitens des japanischen Imperialismus, der seinerzeit (1905–1945) Korea militärisch besetzt hielt.

Der große Genosse Kim Il Sung führte den antijapanischen bewaffneten Kampf zum Sieg und erreichte die Befreiung des Landes (August 1945). Seitdem begann in Korea die Geschichte der Forschung von wahrer Staatssprache.

Er legte sogar unter der so schwierigen und komplizierten politischen Lage kurz nach der Befreiung die Abschaffung der sinokoreanischen Schrift, die Reinigung der Sprache und das In-Ordnung-Bringen der Wortschätze als wichtige Politik des Landes dar und führte klug den Kampf für deren Verwirklichung, wodurch die koreanische Sprache und das Sprachleben in der Gesellschaft eine wesentliche Wende herbeigeführt wurden.

Das Koreanisch besteht aus 21 Vokalen und 19 Konsonanten und hat reiche Wortschätze und einzigartige grammatische Struktur.

Die Norm von Koreanisch ist die Pyongyanger Kultursprache.

Pyongyanger Kultursprache ist bei ihrer Aussprache fließend, laut und leise, lang und kurz sowie beim Akzent sehr gut und klingt schön beim Hören.

Sie ist der kulturelle Schatz des koreanischen Volkes, welcher von der Idee der großen Führer auf die Forschung der Nationalsprache, ihrer hehren Liebe zur Nation, ihrer klugen Führung und Bemühung geschaffen wurde, und das wertvolle Erbe der Nation, die dank der Führung vom hoch verehrten Genossen Kim Jong Un ununterbrochen entwickelt und bereichert wird.

Magnolie – Nationalblume der DVRK

Die Nationalblume der Demokratischen Volksrepublik Korea ist die Magnolie.

Die Erzählung über die Magnolie

Die Magnolie ist in der Liebe des Volkes zur Staatsblume Koreas geworden. Darin ist eine herzbewegende Erzählung geprägt.

In einem Jahr begab sich Kim Il Sung nach dem Jongbang-Berg. Er sagte zu Mitarbeitern nachdrücklich, dass er in der Zeit der Changdok-Schule dort eine schöne unbekannte Blume gesehen hätte, und dass sie sich danach erkundigen sollten, ob sie noch dort ist.

Diese Blume, die er auch während des harten antijapanischen Kampfes nicht vergessen konnte, ließ durch die sorgfältige Anleitung Kim Jong Ils ihr Bild erscheinen.

Kim Il Sung war mit der im Jongbang-Berg gefundenen Blume sehr zufrieden und sagte, es sei zu schade, diese schöne Blume nur Pfingstrosebaum zu nennen. Unser Volk gebe von alters her der schönen und duftigen Blume „Ran“, und es wäre ratsam, diese Blume „Mokran“ (Magnolie) umzubennen im Sinne, dass sie eine schöne Blume am Baum sei.

So ist vom leidenschaftlichen Patriotismus der außergewöhnlichen Persönlichkeiten eine einfache Blume, die von den Koreanern beliebt ist, mit einem schönen Namen „Magnolie“ genannt und erstrahlt als Staatsblume Koreas in aller Welt ihren Glanz.

Nationalbaum der DVR Korea

Der Kiefer ist der Nationalbaum der DVR Korea. Der Kiefer ist der in Korea abgestammte Baum und hat in der Hinsicht der Verbreitungsfläche und der Individuenzahl von den Baumarten im Wald des Landes größten Anteil.

Er gehört dem Nacktsamer, ist immergrüner Nadelbaum und wächst außer dem Hochgebirgsland des nördlichen Landesteils Koreas in breiten Gebieten unter Meeresspiegel von 800 m. Seine Höhe beträgt 20–40 m, der Durchschnitt seines Stammes 60 cm, und der Stamm ist meistens gekrümmt, aber der in Wäldern wachsende Baum zieht verhältnismäßig gerade auf. Die Rinden sind rotbraun oder dunkelbraun und lösen sich wie den Panzer der Schildkröte gerissen ab. Die Äste lassen sich waagerecht oder aufwärts oder abwärts hängen und bilden Krone. Bei den 10 Lebensjahren blüht es auf und hängen die Zapfen.

Die Koreaner messen dem immergrünen Kiefer mit voller Vitalität folgenden Sinn bei; majestätisch wie auch stark, edel und unbeugsam, fest ebenso viel leidenschaftlich.

Die Leute mahlen von der Naturlandschaft den Kiefer gern und heiligen ihn.

An den Fresken der Grabstätte Nr. 1 und 4 in der Gemeinde Ryongsan des Pyongyanger Stadtbezirk Ryokpho – Grabstätte in der Koguryo-Zeit (277 v. Chr.–668 n. u. Z.) – und des Grabs von König Wang Gon, Gründer von Koryo (918–1392), ist auch der Kiefer gemahlt. Auch in der Zeit des letzten Feudalstaat Koreas (1392–1910) galt er als Hauptbeschreibungsmittel von der Landschaft.

Die Namen der Sehenswürdigkeiten wie Songdowon, Berg Songak, Tal Songam und Insel Sol stammen aus dem Namen des Kiefers. In den literarischen Stücken ist der Kiefer als ein symbolistischer Baum dargestellt, der Schneegestöber und Kälte überwinden kann. Daraus kann man gut erkennen, dass das koreanische Volk den Kiefer als einen Teil seines Alltagslebens betrachtete.

In der DVR Korea werden die Kieferbäume, welche des Staatsschatzes wert sind, darunter hundertealte Kieferbäume und üppige Kieferwälder, zum Naturdenkmal registriert und vom Staat geschützt.

Der Kiefer, der vor dem Schneegestöber und der Kälte und auch sogar unter dem Schnee seine Grüne und Frische niemals verliert, ist als Symbol der Treue und Pflicht und deswegen, weil er den leidenschaftlichen, starken und mutigen Geist der Nation beinhaltet, vom koreanischen Volk beliebt.

Habicht – Nationalvogel der DVR Korea

Der Nationalvogel der DVR Korea ist Habicht.

Das koreanische Volk hat von alters her den Habicht tief im Herzen. Das ist gut dadurch zu erkennen, dass der Jagd mit den gezähmten Habichten bei der Jägerei den ersten Platz besaß und in die Kunstwerke, Sprichwörter, historischen Erzählungen, Gedichte, Episoden und Volkslieder der Habicht dargestellt ist.

Der Jagd durch Habichte begann seit der Zeit von Kojoson (30. Jahrhundert–108 v. Chr.), erstem Sklavenhalterstaat.

An den Fresken in der Koguryo-Zeit, darunter in den Gräbern Kamsin, Nr. 1 in Anak, Nr. 1 in Jangchon, Nr. 1 in Masongu und in den drei Gräbern kann man die Jagdszene mithilfe vom Habicht zu sehen.

In der Zeit der drei Reiche (Feudalstaaten Koguryo, Paekje und Silla) wurden die Habichte in den Familien gezüchtet, und in der Koryo-Zeit (918–1392) und in der Zeit des Feudalstaates Joson (1392–1910) gab es das Amt, das für Zucht von Habichten und Jagd durch Habichte speziell zuständig war.

Der Habicht gehört der Gattung Sperber der Familie Adler bei der Ordnung Adler. Die Länge seines Körpers beträgt gewöhnlich 48–61 cm. Er ist 0,5–1,35 kg schwer. Seine Flügel sind 30–38 cm. Er hat kleinen Schnabel. Seine Beine sind schlank und lang.

Der weibliche ist noch größer als der männliche, und die Farbe auf dem Rücken des erwachsenen Habichts ist dunkelgrau. Wegen des weißen Streifens auf den Augen sieht der Scheitel wie eine schwarze Mützeform aus. Der Schwanz hat viele schwarzen Streifen und ist grau. Am Ende des Schwanzes verlaufen die schmalen weißen Streifen kreisförmig. Der Schnabel ist schwarzblau, und die Beine sind gelb.

Er lebt im mittleren tiefen Waldes oder dessen Ränder oder im Gesträuch und frisst hauptsächlich die Mäuse, Fasane, Tauben und Wildhasen. Die durchschnittliche Futtermenge pro Tag beträgt beim männlichen 130 g und beim weiblichen 190 g.

Gewöhnlich paaren sich die Habichte vom Anfang April bis Mitte Mai. Im Allgemeinen nisten sie sich auf einem der höchsten Bäume im Wald ein und legen einmal 3 oder 4 hellblaue Eier. In der Brutzeit oder im Sommer leben sie auf den Ackerböden, an den Flüssen und Bächen, auf den Hochländern oder in den Wäldern einzeln oder in Paar und im Herbst und Winter in den niedrigen Bergen oder auf den Ebenen.

Die Habichte verbreiten sich in allen Gebieten Koreas.

Der Habicht hat zwar nicht so groß, aber ebenmäßigen Körperbau, scharfe Augen, starken Schnabel, kräftige Krallen, eine sehr schnelle Geschwindigkeit, eine kluge und schneidige Eigenschaft. So betrachtet das koreanische Volk ihn als sehr wertvoll und liebt ihn.

Nationalhund der DVRK

In Korea, das schöne Berge und klare Flüsse hat, gibt es viele wohlbekannte endemische Tiere. Unter denen ist auch der Hund von Pungsan, der von alters her sehr berühmt ist. Die Heimat des Hundes von Pungsan ist der Kreis Kim Hyong Kwon im Bezirk Ryanggang. Weil diese Ortschaft in der Vergangenheit Pungsan hieß, nennt man ihn Hund von Pungsan. Der Hund von Pungsan ist sehr klug, flink und aggressiv. So kämpft er gegen den Gegner bis zum letzten. Insbesondere der für die Jagd geschulte Hund bewacht scharf und folgt auf den Bergen seinem Herrn sehr gut. Wenn der Gegner erscheint, kämpft er an der Spitze unter verschiedenen Hundearten. Der Hund von Pungsan beißt dem Gegner hartnäckig die Kehle durch, bis dieser zusammenbricht, und wenn der Kampf beginnt, weicht er keinesfalls zurück. Wegen dieser Eigenschaft ist sein Name wohlbekannt.

Mit dicken und starken Hinterbeinen rennt der Hund von Pungsan auch in der Gebirgsgegend sehr gut. Er hat relativ kleine Augen, deren Pupillen schwarz oder aschgrau sind.

Im Weißen im Auge sind die Adern deutlich zu sehen, und die Augen sind rötlich und glänzend.

Die Ohren sind verhältnismäßig klein und steif und richten nach vorn oder seitlich. Der Hals ist dick, kurz und gut entwickelt. Der Bauch des Weibchens hängt etwas herab.

Der Bauch des Männchens ist im Vergleich mit dem Weibchen zum Rücken eingefallen, was für die flinke Bewegung sehr günstig ist. Der Schwanz ist über dem Hintern kreisförmig gewickelt. Die 4 Beine sind relativ kurz. Die einen haben zusätzliche Zehen an den Hinterbeinen, und die anderen nicht. Die Pelzfarbe ist meistens weiß und auch hellbraun. Das Männchen ist etwa 55 cm und das Weibchen etwa 53cm groß. Das Männchen wiegt 24 bis 25 kg und höchstens 28 kg, und das Weichchen 22 bis 23 kg und höchstens 27 kg. Die Trächtigkeit des Hundes von Pungsan dauert 60 Tage. Das Weibchen gebiert etwa 5 bis 6 Jungen und säugt 45 bis 50 Tage lang. Der Hund von Pungsan ist gegen Kälte und verschiedene Krankheiten beständig und frisst viel. Durch die Reinvermehrung wird die Elite des Hundes von Pungsan erhalten. In Korea bestimmte man den Hund von Pungsan zum staatlichen Naturdenkmal und sorgt dafür, dass seine Eigenschaft erhalten bleibt.

Nationalbranntwein

Der Nationalbranntwein der DVR Korea ist der Pyongyanger Schnaps.

Sein Hauptrohstoff besteht aus dem Mais und Reis. Dieser Schnaps enthält 25 % Alkohol.

Der Schnaps hat die Eigenschaft, sich über Reinheit, Wohlgeschmack und erfrischendes Gefühl, worin sich die saubere, einfache und emotionale Seele des koreanischen Volkes und die Frische Koreas widerspiegeln, welches wegen seines schönen Berges und klaren Wassers als Land in goldener Tracht mit herrlichen Bergen und reinen Gewässern genannt ist, zu verfügen.

Er wird im Lebensmittelbetrieb Taedonggang in der Hauptstadt produziert und bekam den Preis der Wissenschaft und Technik vom 16. Februar, höchsten wissenschaftlich-technischen Preis, und die Medaille um die Qualität vom 15. Dezember, welche den Bestprodukten des Landes verliehen wird.

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