Das treffende philosophische Wort des großen Mannes

Im Juni Juche 89 (2000) gab es in Pyongyang ein historisches Nord-Süd-Gipfeltreffen.

Als die Vereinbarung der Gemeinsamen Nord-Süd-Erklärung verkündet wurde, waren die Bankettteilnehmer so froh, als hätten sie von da an die Vereinigung des Landes begrüßt.

In diesem Augenblick fragte Kim Jong Il, dem Vorsitzenden des Verteidigungskomitees, zeigend auf ein großes Bild „Sonnenaufgang“, das gegenüber dem Haupttisch dargestellt ist, die Begleitenden der südlichen Seite, ob das elektrische Lichtbild das Morgenrot darstelle oder das Abendrot.

Alle waren um keine Antwort verlegen und beschäftigten sich in Gedanken damit. Da sagte ein südkoreanischer Minister Kim Jong Il, dass es die Szene des Sonnenaufgangs für die Erhellung der Zukunft der Nation darstellte.

Alle Anwesenden fanden dabei Gefallen und unterstützten seine Antwort.

Aber der Gastgeber sagte, dieses Rot siehe sowohl bei der Morgen- als auch bei der Abenddämmerung immer so aus.

Seine einfache und klare Äußerung setzte alle Anwesenden in Erstaunen und ließ sie in Gelächter ausbrechen.

Aber sie konnten diese Äußerung nicht nur als Humor betrachten, weil sie große Sinne hat.

Tatsächlich war seine Äußerung – alle Gegenstände hängen vom Sehen und Denken ab – von tiefen Sinnen durchdrungen, dass nichts unmöglich für entschlossene Meinung ist.

Wenn alle Landsleute unter dem Banner der gemeinsamen Erklärung vereint dynamisch kämpfen, konnte der Weg unserer Nation wie Sonnenaufgang lichtvoll werden und, falls nur die Erklärung veröffentlicht und nach der Rückkehr zum leeren Papier wird, konnte die Aussicht der Vereinigung des Vaterlandes wie Abenddämmerung noch finsterer werden.

Seine philosophische Äußerung ließ die Begleitenden der südlichen Seite auf ihren Standpunkt und ihre Einstellung zur Vereinigungsfrage zurückblicken.

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