Zwischenfall des himmelschreienden Mords an der Kaiserin Myongsong

In der Geschichte des japanischen Militarismus für die Aggression gegen Korea sind zahlreiche beispiellose bestialische Gräueltaten eingetragen, die Menschen der Welt in Erstaunen versetzen. Davon gibt es auch niederträchtiges Verbrechen, 1895 (Ulmi-Jahr) die Kaiserin Myongsong ermordet zu haben (sogenannt Zwischenfall im Ulmi-Jahr).

Dieser Zwischenfall war ein Verbrechen am Staatsterror, der von der japanischen Regierung fabriziert wurde, mit dem Ziel, ihre zum Scheitern gedrohte Politik der Aggression gegen Korea auf jeden Fall in Erfüllung zu bringen.

Die Machenschaften der japanischen Militaristen zur Kolonialisierung Koreas erreichten Ende des 19. Jahrhunderts ihren Höhenpunkt.

Aber die auf die koloniale Unterjochung Koreas gerichteten Machenschaften Japans stoßen wegen der prorussischen Politik der Feudalregierung Koreas auf eine große Schwierigkeit. Die reaktionäre Regierung Japans hat schlussfolgert, ohne entscheidende Maßnahme Korea zur Kolonie nicht zu machen, und daraus den Ausweg gefunden, die Kaiserin Myongsong zu ermorden. Die japanischen Militaristen zielten darauf ab, die Kaiserin, die in Vertretung des Kaisers (Kojong) das Land regiert, zu ermorden und somit die prorussische Politik der Feudalregierung Koreas in projapanische umzuwandeln.

Endlich schmiedeten sie Ränke zum Mord der Kaiserin Myongsong, stellten den Generalleutnant Miura Goro als geeigneten Täter fest und ernannten ihn zum Gesandten Japans in Korea.

Miura war absolut bevollmächtigt, alle benötigten Mittel zur Ermordung der Kaiserin einzusetzen, kam im Juli nach dem Mondkalender (September nach dem Julianischen Kalender) 1895 nach Hansong (Seoul), erstellte ausführlichen Plan zur Ermordung und trieb ihn heimlich voran.

Am 8. Oktober frühmorgens fiel eine Mördergruppe der japanischen Aggressionsarmee das Schloss Konchong (Unterkunft vom Kaiser) ein, nahm den Kaiser und Thronprinzess in Haft und rückte in die Halle Konnyong (Schloss mit Schlafzimmer der Kaiserin) vor. Die Mörder erschlugen und erstachen aufs Geratewohl die Hofdamen, die nach allen Richtungen schreiend flohen. Sie glaubten, wenn sie alle Hofdamen töten, dann gäbe es darunter auch die Kaiserin. Das Schloss verwandelt sich im Nu in Schlachthof und Blutbad.

Sie stellten unter den hingefallenen Hofdamen eine Frau fest, die noch nicht völlig gestorben ist, sondern Blut vergießend hinlegt, dass sie eben die Kaiserin ist, rollten sie mit einer Decke, schleppten in den Kiefernwald in der Nähe der Halle Konnyong, lagen auf im Voraus vorbereiteten Brennhölzern, streuten Petroleum und verbrannten sie. Einige Reste von verbrannten Knochen warfen sie in einen naheliegenden Teich weg, um die Spur ihres Verbrechens auszulöschen.

Eben dasjenige, das gar nicht zögert, auf solche Weise das Kaiserschloss anderen Landes hinzufallen und die Kaiserin eines Landes brutal zu ermorden, ist Japan, das durch Massaker und Kriege seine Geschichte mit Blut besudelt hat.

Die Untat der japanischen Mörder an der Kaiserin Myongsong ist das Verbrechen, das voll und ganz unter Leitung der japanischen Regierung begangen wurde.

Miura berichtete Ito Hirobumi das Ergebnis des Meuchelmords an der Kaiserin Myongsong, wobei er schwätzte, er wünsche, den zu erzielenden Gewinn nicht zu verlieren, auch wenn es nicht zu verbergen sein möge, dass die Methode etwa stümperhaft und deshalb ekelhaft ist, weil es abziele, seine Kräfte aufrechtzuerhalten und das anfängliche Ziel zu erreichen. Das war nicht zufällig.

Miura, Haupttäter des Mords an der Kaiserin Myongsong, wurde zeitweilig im Hiroshimaer Gefängnis eingekerkert, aber bald schuldlos entlassen. Als er in Tokio angekommen war, sandte der König Japans seine Anhänger an ihn und ließ sein „Verdienst“ hochschätzen und ihn trösten. Diese Tatsache bewies auch, dass dieser Zwischenfall der von der Regierung Japans begangene Staatsterror ist.

Dieser Zwischenfall, der in der Welt Seinesgleichen findet, war größte Straftat, die die Souveränität des Feudalstaats Koreas brutal verletzte und mit Füßen trat, der staatliche Terror, der von der Regierung Japans direkt begangen wurde, und zugleich räuberische Tat, die die Brutalität, Grausamkeit und Unverschämtheit der japanischen Militaristen vor aller Welt entlarvte.

Obwohl Japan beispiellos größte unmenschliche Verbrechen begangen hatte, schmiedet es auch bis heute allerlei Intrigen, sie zu verbergen und zu verschönern, anstelle sich für vergangene Verbrechen zu entschuldigen.

Solche Einstellung Japans beschleunigt nur seinen Untergang.

Das Rachegefühl und der Zorn des koreanischen Volkes verstärken sich umso stärker, je weiter die Zeit vergeht und die Generation wechselt.

Japan muss gegen vergangene Verbrechen am koreanischen Volk völlig bezahlen.

Yu Song

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