Die Einlegung der Sojasoße beim koreanischen Volk

Die Sojasoße ist eine der eigenen Nationalgerichte der Koreaner und unentbehrliches grundliegendes Nahrungsmittel bei der Esskultur.

Ri Kyu Bo, berühmter Literat von Koryo (918–1392), schrieb im seinen Werk, „Im Sommer ist Sojasoße, im Winter Kimchi-Salat unentbehrlich wichtig.“ Und der Positivist Hong Man Son im letzten Feudalstaat Koreas (1392–1910) schrieb im seinen Werk „Forstwirtschaft“ wie folgt: „Es fällt jeder Familie schwer, … die Zuspeisen geschmacksvoll zuzubereiten, wenn ihre Sojasoße nicht richtig schmeckt. … Verschiedenartige bessere Sojasoße mildern die Sorge für Zuspeisen.“

Laut den historischen Aufzeichnungen galt die Sojasoße schon in der Zeit der drei Reiche in der Esskultur des koreanischen Volkes als alltägliches Essen.

Sojasoße kann man in drei gliedern, also in Sojabohnenpastete, Sojabohnensoße und Sojabohnen-Paprikapaste.

Man verarbeitete überhaupt gegen Ripdong-Tag Sojabohnen zur Sojabohnenmalz und legte gegen Ende Januar nach dem Mondkalender nächsten Jahres oder Anfang Februar zur Sojasoße ein.

Wenn man in dieser Zeit Sojasoße einlegte, verderbte sie während der Gärung nicht, beanspruchte auch wenig Salz und wurde ihr Geschmack sehr lecker.

Jedes Jahr verarbeiteten alle Familien im Winter Sojabohnen, die sie im Herbst bei sich beschafften, mit aller Aufrichtigkeit zu Sojabohnenmalz, trockneten sie und legten im Frühling nächsten Jahres Sojasoße ein.

Die Einlegung der Sojasoße im Januar nach dem Mondkalender wurde mit der Einlegung der Kimchi-Salat im Oktober zur den Koreanern eigenen Gewohnheit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"