Anwendung von Wildgemüsen

Von alters her hieß das koreanische Volk von den Pflanzen, die im Frühling auf den Bergen wachsen, jene, die als Zuspeisen anzuwenden sind, als „Namul“, sammelte diese und wandte zu Nahrungsmitteln an.

Die Leute bereiteten gemäß dem Gemüt des Frühlings, wo alle Lebewesen wiederbelebt werden, verschiedene Speisen zu und bereicherten den Esstisch der Familie, ergänzten auch die im Winter gemangelten Vitamine und pflegten Gesundheit.

Zudem sammelten sie in dieser Zeit zahlreiche Wildgemüse, trockneten oder versalzten sie für Aufbewahrung, bereiteten an Festtagen oder großen Feierlichkeiten oder beim Besuch von Gästen oder an wichtigen Tagen in der Familie Spezialitäten zu und machten in vielfältiger Esskultur.

Die Sorten von Wildgemüsen, die das koreanische Volk zum Essen angewandt hat, sind wahrhaft sehr viel.

Im Lied „Nonggawolryongga“, geschaffen im 19. Jahrhundert, steht es geschrieben: im Februar nach dem Mondkalender sammelte man Paraixeris denticulate, Artemisia selengensis, wilchen Schlangenlauch und Hirtentäschel und im März nach dem Mondkalender Mastix-Distel, Angelika, Farne, Glockenblumenwurzel und andere Wildgemüse und bereitete verschiedene Speisen zu.

In Korea wachsen essbare Wildgemüsen von hunderten Arten, davon mehr als 80 % auf den Bergen.

Die Gewohnheit, mit verschiedenen Wildgemüsen den Esstisch im Frühling zu bereichern, ist die den Koreanern eigenen Esskultur.

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