Dampfgerichte mit langer Geschichte

Die Dampfgerichte, die Zutaten zu dämpfen und zu Speisen zuzubereiten, habe eine lange Geschichte, so kann man sagen.

Die aus altertümlichen Überresten ausgegrabenen Ton- und Bronzedampftöpfe beweisen, dass unsere Vorfahren schon in der Urzeit die Zubereitungsmethode beim Essen angewandt hatten, mit solchen Geräten Zutaten zu dämpfen und zu kochen.

Das Freskogemälde des Grabs vom König Kogukwon in der Koryo-Zeit, in dem man auf dem Kessel einen Dampftopf legt und etwas dämpft, zeigt, dass in der Zeit der drei Reiche Dampfgerichte in der Esskultur breit angewandt wurden.

Was die Dampfgerichte betrifft, kann man auch in Dokumenten in der Zeit des letzten Feudalstaates Koreas (1392–1910) wie „Siuibang“, „Umsikjimibang“ und „Sallimgyongje“ häufig lesen.

Das zeigt, dass in dieser Zeit die Dampfgerichte noch weiter als in früheren Zeiten entwickelt wurden.

Bei Dampfgerichten dämpfte man überhaupt die gewürzten Zutaten und kochte sie. Aber man dämpfte zähe und feste Zutaten wie Rippenstücke oder Füße von Tieren im siedenden Wasser.

Die Dampfgerichte waren bei der Jugendfeier, der Eheschließung, dem Begräbnis- oder Gedenkfeier unentbehrliche Speisen.

Auch heute werden sie in der Esskultur des koreanischen Volkes breit angewandt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"