Ogokbap (Reis aus fünf Getreiden)

Die Koreaner haben eine Sitte, dass man am 15. Januar nach dem Mondkalender jeden Jahres Ogokbap als besondere Speise unbedingt isst.

Ogokbap ist ein gekochter Reis aus fünf Getreiden, und man nannte sogenannt als „Ogokjabbap“.

Was fünf Getreide betrifft, gibt es in jedem Gebiet einen einigen Unterschied. Der Reis, die Kolbenhirse, Mohrenhirse, Bohne und Asuki gehörten überhaupt zu den fünf Getreiden.

Im Buch „Rimwonsipryukji“ sind die Inhalte über die fünf Getreide wie Reis, Kolbenhirse, Mohrenhirse, Rispenhirse und Asuki aufgezeichnet, im Buch „Kyuhapchongso“ die Inhalte über die fünf Getreide wie Klebreis, Kolbenhirse, Mohrenhirse, Bohne und Asuki und in der „Chronik des Königs Sejong“ die Inhalte über die fünf Getreide wie Reis, Bohne, Rispenhirse, Gerste und Hirse. Es ist keine Erklärung über irgendwelche Getreide, sondern eine Erklärung über die fünf verschiedenartigen Getreide, die in betreffenden Gebieten erntet werden.

Ogokbap verfügt über sehr lange Geschichte. In Namgyong-Altertümern wurden die fünf Getreide wie Reis, Kolbenhirse, Mohrenhirse, Rispenhirse und Bohne entdeckt und in den Aufzeichnungen der Zeit der drei Reiche sind nicht wenige Erzählungen über die fünf Getreide geschrieben. Im „Almanach vom Land der Morgenfrische“ sind folgende Inhalte geschrieben. „Es ist eine Sitte, die von alters her überliefert, dass man am 15. Januar nach dem Mondkalender den Reis aus fünf Getreiden aß.“

Die Koreaner treiben seit tausenden Jahren den Ackerbau und nutzen den Reis als Hauptnahrung. Sie kochten nicht nur mit einem Getreide, sondern auch mit verschiedenen Getreiden gemischten Reis.

Es wird zu einer Sitte, dass man am 15. Januar nach dem Mondkalender isst. Sie rührte daher, dass man das mit allen Mühen geerntete Getreide am Feiertag ebenso abschmeckt und die fünf Getreide für den Körper des Menschen gut sind. In dieser Sitte ist der bescheidene Wunsch der Menschen widerspiegelt, auch im Neujahr die fünf reichen Getreide zu ernten und auf fünf Glücke zu hoffen.

Ogokbap wird heutzutage als eine Speise, dass man nicht nur am Feiertag, sondern auch in anderen Tagen gern isst.

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