Die erneut organisierte Gesellschaft zur Erforschung der Koreanischen Sprache

An einem Septembertag Juche 37 (1948), unmittelbar nach der Gründung der DVR Korea, rief der Präsident Kim Il Sung den Gelehrten Ri Kuk Ro, ersten Minister ohne Geschäftsbereich, zu sich.

Ri Kuk Ro dachte daran, welche Aufgabe der Präsident ihm anvertrauen werde, und trat in sein Amtszimmer ein. Da empfing Kim Il Sung ihn freundlich und sagte ihm, er wolle auf der nächsten Konferenz des Kabinetts die Frage nach der Organisierung der Gesellschaft zur Erforschung der Koreanischen Sprache und des Verfassungskomitees für die Geschichte Koreas zur Debatte stellen.

Nach der Bildung des Volkskomitees Nordkoreas wurde zwar Maßnahme zur denen Organisierung getroffen, aber beide führten in den letzten Jahren nicht ihre Arbeit aus. Da auf Wunsch des Volkes, fuhr er fort, die einheitliche zentrale Regierung errichtet worden sei, solle man von nun an diese Arbeit noch kräftiger vorantreiben.

Diese Arbeit stelle sich als sehr wichtige Frage dabei, die nationale Kultur aufzubauen und das nationale Selbstgefühl des Volkes zu erhöhen, weshalb ihr so sehr große Bedeutung beigemesst wird. Und er unterstrich wie folgt:

Die Sprache ist eines der wichtigsten Merkmale von den Gemeinsamkeiten, die eine Nation charakterisieren. Da das koreanische Volk von alters her seine eigene Sprache gehabt hat, konnte es ausgezeichnete nationale Kultur schaffen, die schöne Sitte und Tradition der Nation weiter bewahren und zum Volk mit dem hohen nationalen Selbstgefühl und hoher Geschlossenheit werden.

Kim Il Sung verurteilte in heftiger Erregung die japanischen Imperialisten, indem er sagte, es sei durchaus nicht zufällig, dass sie sich in der ganzen Zeit während der militärischen Besetzung Koreas wie rasend darum bemühten, koreanische Sprache und die Geschichte der koreanischen Nation zu verfälschen und zu erdrosseln.

Der Gelehrte Ri konnte seine aufgeregte Seele nicht unterdrücken. Andererseits wuchs in ihm auch Sorge dafür, wie er solche wichtige Aufgabe erfüllen sollte.

Gerade zu ihm wies Kim Il Sung darauf hin, er wolle die administrative Anleitung der Arbeit der Gesellschaft zur Erforschung der Koreanischen Sprache dem Bildungsministerium anvertrauen und dem Gelehrten sei es nur genug, die wissenschaftliche Arbeit dieser Gesellschaft anzuleiten und darauf hinzuwirken, dass die Arbeit dieser Gesellschaft gemäß dem Vorhaben der Partei vonstattengeht.

Er erhellte ausführlich, was diese Gesellschaft zu tun hat, und sagte dem Gelehrten, dass er sich sogar trotz des Zeitdrucks ein- oder zweimal pro Woche an die Universität begeht und persönlich Vorlesung halten sollte, damit die Studenten eine richtige Einstellung von der Entwicklungsrichtung der koreanischen Sprache haben, was vor allem wichtig ist.

So wurde die Gesellschaft zur Erforschung der Koreanischen Sprache erneut organisiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"