Ttok, Symbol der anständigen Speisen

Ttok (Reiskuchen) ist eine der speziellen Hauptnahrungsmittel der koreanischen Nation. Alle Koreaner essen ihn gern.

Man knetete das Reismehl und kochte es oder dünstete im Dampftopf oder Kessel und schlug mit Reiskuchenhammer. So bereitete man den Reiskuchen bei Feierlichkeiten wie Geburtstag, Hochzeit, 60. Geburtstag und Totenehrung oder beim Besuch eines Gasts häufig zu.

Auf den Tisch zum Neujahrstag wurden hauptsächlich Chalttok, Solgittok und Huinttok gebracht.

Männer schlagen mit hochgekrempelten Ärmeln mithilfe vom Reiskuchenhammer den Reis zum Kuchen, und Frauen helfen in Trägerschürze ihnen bei der Zubereitung des Reiskuchens. Das war wahrhaft besondere Sehenswürdigkeit.

Chalttok (Kuchen aus klebrigem Reis) ist günstig bei der Behandlung der Magenkrankheit und wirksam für die Gesundheitspflege. Er ist so klebrig, dass er nach Tagen nicht gehärtet wird, so man röstete ihn in Öl, strich drauf Honig und nahm zu sich. Dann er schmeckte besonders als „seltsames Nahrungsmittel in der Welt.“

Im Gebiet Yonbaek im Bezirk Hwanghae (also Gebiete von Yonan und Paechon) war er besonders berühmt, weil seine Sojabohnenüberzug eigens war.

Bei Solgittok knetet man das Reismehl grob, legt im Dampftopf ein und dünstet zum Reichkuchen. So nennt man ihn „Siruttok“ (siru bedeutet auf Koreanisch Dampftopf).

Solgittok von Palhae, bekannt als Heiligen Staat im Osten vom 7. bis 10. Jahrhundert, soll sehr berühmt sein.

Seine Hauptstoffe sind Mehl aus weißem, klebrigem Reis und Kolben- und Mohrenhirsekörnern und seine Überzugsstoffe Asuki- und Sojabohnen, Sesam und grüne Mungobohnen.

Solgittok von Kaesong zählte zur Delikatesse, wobei man das weiß klebrige Reismehl mit dem Mehl aus schwarzen Bohnen, Dattel, Edelkastanien, Honig und Zimt gemischt zusammen dünstete.

Auch Solgittok aus Rettich im Gebiet Sinwon vom Bezirk Hwanghae schmeckte so besonders, dass Besucher erst dann zurückkehren sollen, nur wenn sie ihn mal probiert hatten.

Bei Huinttok, eines der Reiskuchen zum Neujahrstag, knetete man das Mehl aus weißem Reis im siedenden Wasser, dünstete und gab die Form. Beim Essen füllte man ihn nicht auf oder überzog auch nicht.

Zum Huinttok zählt man Jolphyon, Karaettok, Kkorittok und andere.

Derzeit bereitet man in Korea bei mehreren Gelegenheiten Reiskuchen zu und nimmt ihn gern zu sich.

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