Hyangsolgo

Man hieß Hyangsolgo als Paesuk oder Risuk. Es war wahrhaft Fruchtgetränk aus Birne.

Von alters her bereiteten die Koreaner ungeachtet der Jahreszeiten dieses erfrischende Getränk mit dem sehr eigenartigen Duft zu und tranken es sehr gern.

In mehreren Akten in der Zeit des letzten Feudalstaates Koreas (1392–1910) wie „Kyuhapchongso“, „Siuibang“ und „Puinphilji“ ist es über Hyangsolgo zu lesen.

In „Kyuhapchongso“, verfasst 1815, steht es über dessen Zubereitung geschrieben: man schält Birne ab, schneidet sie, schlägt in jedem Stück Pfefferkorn ein, kocht im Honigwasser mit dem Ingwer, löst darin Beerentraubensirup, streut Zimt und legt dann Pinienkerne ein.

Dafür braucht man mit säuerlichen und harten Birnen (kalebassenförmige Birnen).

Wenn Birne säuerlich sein muss, erst dann wird Hyangsolgo rötlich. Als sie wenig sauer ist, wäre es ratsam, darin Beerentraubensirup ein bisschen zu lösen.

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