Pyongyang-Ojuk

Ojuk ist ein Brei aus Fisch, der auf folgender Weise zubereitet wird: man kocht einen frischen Fisch, dann ohne Knochen mit dem Reis weiter oder kocht mit dem Mehl des getrockneten Fisches und Reis.

Meeräsche, Karausche und Karpfen wurden viel gebraucht. Von alters her war Pyongyang-Ojuk berühmt.

Mit Flussmuschel oder Fischen wie Meeräsche, Karpfen, Karausche und Wels, die in den Flüssen Taedong und Pothong viel gefangen werden, und dem Hühnerfleisch und Reis kocht man den Brei.

Dieser Brei enthält nicht nur Fisch, sondern auch Hühnerfleisch, weshalb er nahr- und geschmackhaft ist.

Pyongyang-Ojuk wird neben Fisch auch zusammen mit dem Hühnerfleisch gekocht. Das hat einen folgenden Grund.

Vor langer Zeit begaben sich Pyongyanger am 15. Juni nach dem Mondkalender an Flüssen Taedon und Pothong, amüsierten sich dort, fingen Fische und bereiteten damit den Ojuk (Brei aus Reis und Fischen) zu. Das war für sie eine Vergnügung. In einem Jahr wurden die Leute vom Spiel im Wasser berauscht und fingen keinen Fisch. Daher kochten sie mit dem mitgebrachten Hühnerfleisch den Brei. Und sie nannten ihn Ojuk. So nennt man bis heute den Brei mit dem Hühnerfleisch Pyongyang-Ojuk.

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