Seetangsammlung

In einem alten Buch „Haedongyoksa“, steht geschrieben: „der Seetang … wächst nur überall im Osten und ist um die Insel Jeju sehr viel zu sammeln. Die Bewohner dort verkaufen diesen im Boot, um Reiche zu werden.“

Das koreanische Volk gebraucht den Seetang viel zum Essen.

Der Seetang verbreitet sich im Koreanischen Ostmeer, im Wassergebiet Ongjin des Koreanischen Westmeeres und im Wassergebiet um die Insel Jeju des Koreanischen Südmeeres.

Im 18. Jahrhundert aktivierte sich in Korea Züchtung und Sammlung von Seetang.

Man sammelte den Seetang unter Wasser, und es gab je nach den Fischereisiedlungen eine Sitte, nach einer bestimmten Vorschrift den Seetang zu sammeln.

Davon war die Sitte auf der Insel Jeju eigens.

Dort sammelte man bestimmte Zeit lang ihn nicht und begann gegen Mitte März auf einmal ihn zu sammeln.

An diesen Tagen kamen sogar jene Frauen, die sich aus dem Leben der Taucherin zurückgezogen hatten, an den Strand, halfen ihren Familienangehörigen und Nachbarn bei der Arbeit zum Tauchen und transportierten den gesammelten Seetang, weshalb der Strand im Sinne des Wortes von Menschen wimmelte.

Der gesammelte Seetang häufte sich wie Berg an. Und jede Familie bündelte ihn für sich und brachte nach Hause.

Der Seetang wurde als Speise breit benutzt.

Die repräsentative Speise ist die Seetang-Suppe. In den Küstengebieten pflegte man an Fest- und Geburtstagen Seetang-Suppe zu kochen. Und in einigen Gebieten hielt man sie als eine der Speisen, die man am Neujahrstag unbedingt zubereiten sollte.

Sie galt besonders für Wöchnerinnen als notwendige Speise. Deshalb beschafften die Familien mit Wöchnerinnen vor der Entbindung unbedingt den Seetang.

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