Rachsüchtige Seele

Jede Seite vergangener Geschichte Japans ist mit Blut der koreanischen Nation befleckt.

Die japanischen Imperialisten besetzten durch bösartige Intrigen und Gewalt Korea militärisch und ermordeten während ihrer faschistischen Kolonialherrschaft (1905–1945) zahlreiche Koreaner barbarisch. Die Massenvernichtung der Koreaner in Kanto Japans ist ein deutliches Beispiel.

Gegen 12 Uhr nachmittags am 1. September 1923 suchte das in der Geschichte beispiellose große Erdbeben das Gebiet Kanto Japans heim. Unter den Bewohnern in Katastrophengebieten, die durch entsetzliches Erdbeben ein Unglück erlebt hatten, nahm die Stimme der Protest gegen die Regierung zu, die keine Rettungsmaßnahme trifft. Die japanische Behörde schmiedete schreckliche Ränke, um die Speerspitze der steigenden sozialen Unzufriedenheit auf die Japankoreaner richten zu lassen und so die Abneigung gegen die Regierung zu besänftigen sowie zugleich dies als Chance für massenhafte Unterdrückung und Ermordung gegen Koreaner auszunutzen. Auf einer provisorischen Sitzung der Mitglieder des Kabinetts in der Residenz des Ministerpräsidenten wurde dem Geheimdienst der Befehl erlassen, für die Besänftigung der Volksstimmung keine Mittel und Methoden zu scheuen. Demnach erfand der Geheimdienst falsche Gerüchte, wie z. B. „die Koreaner legen den Brand“ und „die Koreaner vergiften die Brunnen.“ Es wurde das kaiserliche „Edikt“ verkündet, das beinhaltete, die Koreaner als „Feind“ festzustellen und gnadenlos zu ermorden, und wurde aus boshaftesten Offizieren das Kantoer Belagerungskommando gebildet. Die verfälschten Plakate „Die rowdyhaften Koreaner erheben sich“ und die Anschlagschreiben „Beim Widerstand ist die Ermordung zu erlauben“ wurden überall angeklebt, und die Polizisten machten mit Megafonen den Rundgang durch die Stadt und hetzten die Japaner unverhohlen dazu auf, die Koreaner zu töten. Das „Selbstschutzkorps“, das nach der Verordnung der japanischen Regierung aus Rowdys zusammengesetzt wurde, und andere wirkten mit Armee und Polizei zusammen.

Die Meuchelmörder erschossen, erstachen, verbrannten und ertränkten die Koreaner, wenn die Koreaner nur sichtbar wurden. Sie richteten überall Kontrollstellen ein, ließen Passagier das schwierige japanische Wort aussprechen und enthaupten oder schnitten am Bauch an der Stelle, wenn sie dabei Koreaner feststellten. Sie zogen die Augäpfel heraus, schnitten die Nasen, zogen nackt aus und beleidigten Koreaner und sogar verschleppten ihre Leichname durch die Stadt. Sie banden Koreaner in Gruppen, stellten sie am Deich und erschossen auf einmal, oder warfen sie ins Feuer und verbrannten sie. Sie schnitten den Bauch einer Schwangeren, zogen Embryo heraus und traten ihn mit den Füßen. Die in solcher Weise ermordeten Japankoreaner betrugen ungefähr mehr als 23 000.

Dies war das größte unmenschliche Verbrechen, was nur Menschenschlachter wie japanische Samurai begehen konnten, die sich den nationalen Chauvinismus bis in die Knochen angeeignet hatten. Der mit Blut besudelte Massenmord gegen Koreaner in Kanto war nicht mehr anders als ein Teilchen der Verbrechen Japans gegen das koreanische Volk und als ein Schnittchen der Geschichte Japans, die von Aggression, Ausplünderung, Zerstörung und Ermordung geflochten ist.

Die Vertilgung der Verbrechen von Japan an dem koreanischen Volk während seiner militärischen Besetzthaltung Koreas in dem letzten Jahrhundert ist die juristische und moralische Pflicht. Doch Japan versucht noch verzweifelter, sich deren Verantwortung zu entziehen.

Eben vor einigen Monaten faselte japanische Regierung auf der Sitzung der Mitglieder des Kabinetts, es sei nicht richtig, die Mobilmachung der Arbeiter aus der Koreanischen Halbinsel nach Japan während des Zweiten Weltkriegs als zwangsweise Verschleppung auszudrücken. Auf der 47. Tagung des Menschenrechtsrates der UNO redete sie wider, es sei verfälschte Aussage, dass die japanische Armee die „Sexsklaven“ zwangsweise gesammelt hatte. Solche Tatsache zeugt klar und eindeutig davon, dass Japan niemals im Schuldbewusstsein bezüglich seiner vergangenen Aggressionsgeschichte ist und im Gegenteil dazu noch unverhohlener versucht, um seine alte Stellung, wo er sich als „Führer (Gebieter)“ Asiens ausgab, zurückzugewinnen.

Je weiterer sich Japan daran klammert, sich der Verantwortung des vergangenen Verbrechens zu entziehen, desto stärker wird der Wille des koreanischen Volkes zur Abrechnung mit Japan.

Die Seelen an jenem Tag klagen die von der unverzeihlichen Sünde erfüllte Geschichte Japans an und sind rachesüchtig.

Das koreanische Volk wird alle von Japan begangenen Verbrechen bis zuletzt in Rechnung führen, und Japan muss auf jeden Fall seine Verbrechen mit Blut entgelten.

Kim Kwang Song

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