Wert der historischen Relikte in Kaesong als Welterbe

Kaesong befindet sich in der Mitte der Koreanischen Halbinsel. Kaesong blühte in der Koryo-Zeit (918–1392) als Hauptstadt und in der Zeit des letzten Feudalstaats Koreas (1392–1910) zu einer von führenden Handelsstädten auf.

Auch gegenwärtig bleiben überall in dieser Stadt zahlreiche Relikte erhalten, die frühere Gesichte zeigen.

Davon Manwoldae, Observatorium Chomsong in Kaesong, Kaesonger Festung, das Südtor von Kaesong, Songgyungwan in Kaesong, Konfuzianische Schule Sungyang, Sonjuk-Brücke, Grabstein Phyochung, Grabstätte des Königs Wang Kon, 7 Gräber, Gräber Myongrung und Grabstätte des Königs Kyonghyo sind repräsentative Relikte aus der Koryo-Zeit und wurden im Juni Juche 102 (2013) als Weltkulturerbe registriert.

Diese Relikte stellen die Bedingungen und Ansprüche als Weltkulturerbe vollauf zufrieden.

In der Norm für die Registrierung des Welterbes, was im Welterbenabkommen festgestellt wurde, ist wie folgt definiert: „Es soll wichtige Umstände des Austausches der menschlichen Wertes über die Entwicklung der Bauwerke, Techniken, monumentalen Künste, Stadtbebauungspläne oder landschaftlichen Entwürfe in bestimmter Zeit oder in einem Kulturgebiet der Welt zeigen.“

Die als Weltkulturerbe registrierten historischen Relikte in Kaesong zeigen die Umstände des geistigen und kulturellen Austausches, welche in diesem Ort ausgeführt wurden.

Die Bauwerke und Plastiken, in denen der religiöse Charakter der Koryo-Dynastie eingeprägt ist, die den Buddhismus als Staatsreligion betrachtet und die buddhistische Politik geführt hatte, die Entwürfe der Stadt und des Königsschlosses, in denen die konfuzianische monarchische Weltanschauung und die Glaubensbekenntnis der Naturkult miteinander verbunden sind, und einzigartige landschaftliche Entwürfe bei anderen öffentlichen Gebäude, all dies charakterisiert wesentlich die Kultur von Koryo-Zeit, der die traditionelle Kultur der vorangegangenen koreanischen nationalen Staaten fortgesetzt und umso weiter entwickelt hatte.

Im Welterbenabkommen ist des Weiteren die Norm für die Registrierung des Welterbes wie folgt definiert:

„Die gegenwärtig erhalten gebliebene oder schon verschwundene kulturelle Tradition oder Zivilisation hat einzigartig oder wenigstens ausgezeichnet zu beweisen.“

Das Weltkulturerbe in Kaesong wird vom Altertum her fortgesetzt und weiterentwickelt und beweist heutzutage ausgezeichnet die wichtige Entwicklung der kulturellen Tradition der koreanischen Nation, welche zur Vielfältigkeit der Weltkultur beiträgt.

Koryo war in der Geschichte der koreanischen Nation erster vereinter Staat und existierte ziemlich lang.

In dieser Zeit konnte die koreanische Nation unter einem politischen System einheitlich entwickelt werden, und die Entwicklung der nationalen Kultur erlebte einen epochalen Fortschritt.

Gegenwärtig erhalten sich 12 historische Relikte in Kaesong die genügenden Originalzustände, um ihre Weltgeltung nachzuweisen.

Manwoldae, Ruine des Königsschlosses, erhält sich bis heute in ihrem Originalzustand ohne Verlust, obwohl ihre Oberbauten zerstört worden sind. Die Kaesonger Festung bleibt meistens erhalten, besonders die äußere Festung, die den Umriss der ehemaligen Hauptstadt zeigt, erhält sich sehr gut.

Alle Relikte sind unterschiedlich in der Hinsicht auf Stoffe und Formen, Position und Entwurf, Mission und Funktion, doch bewahren ihre Originalzustände.

Das Grab des Königs Wang Kon veränderte sich zwar im außen, aber sein innerer Bau, sozusagen als Kern des Grabs, ist wie im Originalzustand aufbewahrt.

Diese Relikte werden heute unter besonderer Aufmerksamkeit des Staates bewahrt und gepflegt.

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