Einen Wehrdienstbeschädigten als Sohn adoptieren

Der 79-jährige Ho Song Guk lebt in der Hausgemeinschaft Nr. 48 in der Straßengemeinschaft Kyogu im Pyongyanger Stadtbezirk Jung. Er hat einen außerordentlichen Tagesablauf.

Am Morgen jeden Tages führt er den Wehrdienstbeschädigten Kim Jong Thaek auf dem Krankenfahrstuhl in den Park, trainiert ihn an Armen und anderen und lehrt ihm abends Fremdsprache, Elektronik und Fächer in anderen mehreren Gebieten.

Die Alten und Bewohner, die in der Nähe seiner Wohnung leben, sagen, dass er für seinen Sohn ganz herzlich sei.

Doch sie sind nicht Vater und Sohn. Vor dieser Tatsache können sich Leute des Erstaunens und der Bewunderung nicht enthalten.

„Ho Song Guk hat den Nachbarn einen großen Anstoß versetzt. Im hohen Alter kann man selbst nicht ordentlich bewegen, was selbstverständlich ist. Aber er adoptierte am Abend des Lebens einen Wehrdienstbeschädigten als seinen Sohn.“ So sagte die Hausgemeinschaftvorsteherin.

Die Nachbarin Kim Kyong Hui sagte: „Der alte Mann, der von Kindern ernährt werden soll, gibt dem Wehrdienstbeschädigten die rehabilitierenden Übungen und leistet ihm beim Studium Hilfe, wovor ich sehr berührt bin.“

Die Beziehung zwischen Ho Song Guk und Kim Jong Thaek wurde nicht am ein oder zwei Tagen aufgenommen.

Eigentlich lebte der Alte Ho mit seiner Frau in der Straßengemeinschaft Sangsin im Pyongyanger Stadtbezirk Sosong. Kim Jong Thaek lebte mit seiner Mutter, die ihre Lende nicht richtig bewegen konnte, als sein Nachbar.

An Ruhetagen besuchten viele Leute das Haus von Kim Jong Thaek und bereiteten ihm das Lachen, da es ein soziales Klima sei, den Wehrdienstbeschädigten zu helfen. Aber im Alltagsleben fand der Beschädigte immer Unbequemlichkeit, was dem Ehepaar Hos schwerfiel.

Also das Ehepaar kümmerte sich jahrelang um das Leben der Familie des Wehrdienstbeschädigten sorgfältig und gab alle Aufrichtigkeit hin. Der Alte Ho beriet mit der zuständigen Ärztin und erarbeitete auch den Tagesplan, um den Körperzustand Jong Thaeks zu rehabilitieren.

Abends wurde er Lehrer und lehrte dem Wehrdienstbeschädigten Geschichte, Literatur und Fremdsprache, soviel er wusste. Für ihn, der er für elektronische Geräte sehr interessiert ist, beschaffte er nicht wenige Bücher.

Je länger die Tage vergingen, desto dichter wurde zwei Familie wie eine.

Aber an einem Tag verstarb Hos Frau. So er sollte in die Familie seiner Tochter verlegen. Das Herz Hos, der verlassen sollte, fiel schwer.

Er nahm die Spezialitäten seiner Tochter zu sich und gewöhnte daran, dass sich Enkelkinder schmiegten. Doch sein Gedanke richtete sich immer auf diesen Wehrdienstbeschädigten. Natürlich werden sich viele andere Leute um ihn kümmern, nachdem er verlassen hat. Aber er fühlte sich, er hätte sein leibliches Kind weggetrennt.

Zwar der Beschädigte blieb allein im Hause, weil seine Mutter im Krankenhaus stationiert behandelt wurde.

Eines Tages fragte die Tochter den Alten Ho.

„Vati, es ist nicht genug, 20 Jahre lang den Wehrdienstbeschädigten gepflegt zu haben?“

„Es ist schon genug, doch mein Gewissen erlaubt nicht. Denk mal, meine Tochter. Allerdingst werden die zuständige Ärztin, die Hausgemeinschaftsvorsteherin und andere Leute ihn pflegen, wenn ich nicht da sein möge. Ich, dein Vater, arbeitete 30 Jahre lang in einer Lehranstalt. Schüler sehen durch seine Lehrerin oder Lehrer das Vaterland. Das Verlassen der Schule bedeutet nicht, dass das Gewissen eines Pädagogen verschwunden ist. Ich möchte im Herzen Jong Thaeks das Vaterland einprägen, in dem du und ich und wir alle leben.“ Der Alte antwortete so nachdrücklich.

An jenem Tag räumte die Tochter von den Wohnzimmern ein sehr sonniges für den Wehrdienstbeschädigten aus, beschaffte dort allerlei Fitnessgeräte und Bücher und Tonbänder für das Studium. Am nächten Tag ging sie zu seinem Haus.

„Hi, Jong Thaek, gehen wir zusammen. Ich sollte schon an dich denken. Gehen wir zu meinem Haus, damit deine Mutter schnell geheilt wird. Dort kannst du behandelt werden und auch studieren.“ Ho Kyong Ae, Tochter Hos, sagte.

So wurde Kim Jong Thaek zum Sohn des Alten Ho und seinen Familienangehörigen.

Funktionäre im Handelswesen, jugendliche Studenten und Bewohner in der Straßengemeinschaft Kyogu erfuhren diese Tatsache und halfen ihm bei der Behandlung und dem Studium.

Dank der Aufmerksamkeit des Alten Ho, der als gleich wie seinen Blutverwandten gilt, und der unbekannten Leuten wurde seine Gesundheit besser geheilt. Als er aus dem Wehrdienst entlassen wurde, konnte er nicht mal sitzen bleiben, kann doch heute an Krücken gehen.

Durch fleißige Bemühung eignete er sich jetzt zwei Fremdsprachen an und kann allgemeine elektronische Geräte mit eigenen Händen montieren. 

„Ho Song Guk und Ho Kyong Ae sind gleich wie mein Vater und meine älteste Schwester. Wie könnten doch Blutverwandten noch besser als sie sein?!“ Kim Jong Thaek sagte.

Om Hyang Sim

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