So wie kein Fisch ohne Wasser lebt

Es geschah im Dezember Juche 21 (1932), also in der Zeit des antijapanischen bewaffneten Kampfes in einem Partisanengebiet.

Damals erntete man im Herbst im Partisanengebiet infolge der Strafexpedition der Feinde nicht rechtzeitig, und kamen viele Leute von den vom Feind kontrollierten Gebieten in die Partisanengebiete, um der Ermordung durch den Feind zu entkommen. Deshalb war die Lage so schwer, dass man sich um nächste Mahlzeit kümmern musste, ganz geschweige von Lebensmittel für Überwinterung. Kim Il Sung informierte sich darüber, rief Kommandeure der Partisanenarmee zu sich und wies auf, Lebensmittel der Bewohner im Partisanengebiet für Überwinterung zu beschaffen.

Kommandeure konnten sich der Sorge und dem Erstaunen nicht enthalten, weil sie nicht wussten, woher sie so viele Lebensmittel beschaffen soll. Kim Il Sung sagte zu ihnen: Es ist nicht leicht, zahlreichen Menschen Lebensmittel für Überwinterung zu beschaffen, doch sie vertrauen uns und sind alle hierher gekommen. Wir dürfen nicht ihrem Leid nur tatenlos zusehen!

Die Partisanen können ohne das Volk ebenso wenig leben wie ein Fisch ohne Wasser. Deshalb müssen wir diese Arbeit bis zuletzt erledigen.

Nach Tagen kamen Partisanen mit Lebensmitteln, die sie vom Feind ausbeuteten, zurück. Kim Il Sung sagte ihnen: Wir Partisanen kämpfen für das Volk Blut vergießend gegen Feinde und ersetzen durch Pflanzwurzel und Baumrinden Mahlzeiten, aber belästigen das Volk gar nicht, weil wir es sehr lieben. Wir Kommunisten sollten sich um das Leben des Volkes in Partisanengebieten, das im Vertrauen zu uns gekommen ist, kümmern, auch wenn wir selbst mehr leiden und nichts zu essen haben.

„Die Partisanen können ohne das Volk ebenso wenig leben wie ein Fisch ohne Wasser.“ Das war die von Kim Il Sung dargelegte Existenzweise der antijapanischen Partisanenarmee und ihr Aktionsprinzip.

Im Sinne der Idee Kim Il Sungs auf die Einheit von Armee und Volk konsolidierten die Partisanen die Verbindung mit dem Volk, leisteten ihm aufrichtige Hilfe und kämpften für das Volk alles hingebend. Das Volk schonte und liebte solche Partisanen wie seine Blutverwandten und unterstützte mit Todesverachtung die Partisanenarmee.

Die während des antijapanischen revolutionären Kampfes geschaffene Atmosphäre der Einheit von Armee und Volk war einer der Schlüssel, die es ermöglichte, dass die Partisanenarmee ohne staatliches Hinterland und ohne Hilfe von anderen Ländern im Kampf gegen den japanischen Imperialismus den Sieg davontrug.

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