Die Nachricht von der Siegesparade nach dem Krieg bewegte alle Menschen

„Schon vom Morgen hört man die lauten Jubelrufe auf dem Platz. Infanteristen und Matrosen treten in Formation ununterbrochen ein und stellen sich in Reih und Glied an ihre Stellen. … Punkt 10 Uhr, im Freudengeschrei auf dem Platz tritt Marschall Kim Il Sung, der ruhmreiche Führer unseres Volkes und der eiserne Heerführer unserer Volksarmee, auf die Tribüne auftreten.“ Das ist die Schrift in der Zeitung „Rodongsinmun“ vom 16. August Juche 42 (1953).

Nur 10 Tage nach dem Ende des Krieges wurde die Siegesparade feierlich abgehalten. Sie hatte aber schon während des Vaterländischen Befreiungskrieges (6. 1950-7. 1953) begonnen.

Im Juli Juche 40 (1951) waren die mutigen Soldaten der Koreanischen Volksarmee auf den strategischen Kurs Kim Il Sungs hin im aktiven Stellungsverteidigungskampf; sie verteidigten standhaft ihre Linien und schlugen und vernichteten unter Einsatz verschiedenartiger moderner Kampf- und technischen Mitteln den Feind, der hartnäckig die Front durchbrechen wollte.

Gerade in dieser Zeit beauftragte Kim Il Sung einen Offizier, die Übung der Siegesparade nach dem Krieg gut vorzubereiten. So fand in der Gemeinde Chongun die Übung der Siegesparade statt: Mehr als hundert Pferde liefen in Paradeformation nach der Militärmusik und Tag und Nacht erklangen Musik und Kommandos laut. Diese Nachricht wurde von den Augenzeugen verbreitet und gab den in allen Höhen kämpfenden Soldaten Siegeszuversicht. Auch dort ging die Paradeübung ab und zu vonstatten.

Auch danach gab Kim Il Sung in Bezug auf die Vorbereitung der Parade mehrmals konkrete Hinweise. Am Anfang des Juni Juche 41 (1952) sagte er seinen Mitarbeitern: Die Siegesparade nach dem Krieg werde zum Anlass dafür, die unbesiegbare Macht unseres Volkes und unserer Volksarmee vor der ganzen Welt zu demonstrieren und das ganze Bevölkerung tatkräftig dazu aufzurufen, in der Stimmung, die Aggressoren besiegt zu haben, sich wie ein Mann für den Wiederaufbau für das Gedeihen des Vaterlandes einzusetzen. Wenn unser Volk und unsere Volksarmisten wissen, dass wir uns von jetzt an auf die Siegesparade nach dem Krieg vorzubereiten, würden sie mit festem Glauben am Sieg tatkräftig kämpfen, um den Siegestag im Krieg näher rücken zu lassen.

Die Nachricht gab auch der Bevölkerung im Hinterland Kraft und Mut. Voller Überzeugung vom Sieg kämpfte sie um die Steigerung der Produktion kräftig, erfüllte den Plan der industriellen Bruttoproduktion für 1951 und 1952 über und mit hoher Stimmung auch im Jahr 1953 den Volkswirtschaftsplan für die erste Hälfte dieses Jahres.

Auf der Nachricht von der Übung der Siegesparade, die die Front und das Hinterland erschütterte, folgte die Kriegssiegesparade, und die wertvolle Tradition der Parade an jenem Tag setzt sich noch heute fort.

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