Der von Japan fabrizierte „Jongmi-Vertrag mit sieben Artikeln“

Am Anfang des letzten Jahrhunderts fabrizierte der japanische Imperialismus räuberisch zahlreiche Verträge, um Korea gesetzwidrig zu okkupieren.

Zu solchen Verträgen zählt auch der „Jongmi-Vertrag mit sieben Artikeln“, der darauf zielte, der Feudalregierung Koreas das Recht auf ihre inneren Angelegenheiten zu rauben. Dieser „Vertrag“ heißt offiziell „Korea-Japan-Abkommen“, aber nennt man ihn „Jongmi-Vertrag mit sieben Artikeln“, weil er ein im Jongmi-Jahr (1907) fabrizierter „Vertrag“ mit sieben Artikeln war.

Der japanische Imperialismus, der im November 1905 durch die Fabrikation des aggressiven „Ulsa-5-Punkte-Vertrages“ Korea besetzt und das Gouvernement gebildet sowie der Feudalregierung Koreas das diplomatische Recht abgenommen hatte, schmiedete damals Ränke, um zwangsweise den Kaiser Kojong, der seiner Beraubung des Staatsrechts widerstand, abdanken zu lassen.

Als auf dem 2. Weltfriedenskonferenz der Geheimbote von Kojong die Gesetzwidrigkeit und Ungültigkeit des „Ulsa-5-Punkte-Vertrages“ und die Ungerechtigkeit der militärischen Okkupation Koreas durch Japan ans Licht brachte, hielte Japan dies als eine äußerst günstige Gelegenheit dafür, Kojong aus dem Thron zu vertreiben und Sunjong zum Kaiser zu machen, damit Japan den „Jongmi-Vertrag mit sieben Artikeln“ leicht fabrizieren kann. Aber Kojong dankte nicht ab; er sagte am 19. Juli 1907 nur, dass er seinen Kronprinz sein Amt vertreten lässt. Am 24. Juli, als Minister Ri Wan Yong und andere, von den japanischen Imperialisten aufgehetzt, den Kaiser dazu zwangen, den Entwurf des „Jongmi-Vertrag mit sieben Artikeln“ zu bestätigen, lehnte er entschieden ab, Ja zu sagen, zu unterzeichnen und zu siegeln. Daher musste der japanische Imperialismus einen nur mit dem Siegel Ri Wan Yongs versehenen „Vertrag“ im Namen „Korea-Japan-Abkommen“ veröffentlichen, als ob zwischen den zwei Ländern eine „Vereinbarung“ geschlossen worden wäre.

Bei der Fabrizierung dieses Dokuments ergänzte Japan verschiedenförmige nähere Bestimmungen. Der „Jongmi-Vertrag mit sieben Artikeln“ war ein ungesetzliches gefälschtes Dokument, in dem die Bestätigung und Unterzeichnung des Kaisers Kojong, des höchsten Machthabers der koreanischen Seite, und Staatssiegel nicht zu sehen ist.

Mit der Fabrikation und Veröffentlichung dieses „Vertrages“ nahm Japan sogar das Recht Koreas auf seine inneren Angelegenheiten in Hände. Die koreanische Feudalregierung, die danach mit den Projapanischen Handlangern aufgefüllt war, musste nur unter der „Billigung“ des japanischen „Generalgouverneurs“ die allgemeinen inneren Angelegenheiten wie Gesetzerlass und wichtige administrative Sachen behandeln. Und die koreanische Regierung durfte ohne Billigung des „Generalgouvernements“ ihre hohen Beamte nicht ernenne oder aus der Stellung entlassen. Sie musste nur die Japaner, die der „Generalgouverneur“ empfahl, als Beamte ernennen. Außerdem konnte die koreanische Feudalregierung ohne die Bewilligung des „Generalgouverneurs“ keine Ausländer anwerben. Wie gesehen, verstärkte der japanische Imperialismus durch den „Jongmi-Vertrag mit sieben Artikeln“ seine „Generalgouvernement-Politik“ und Herrschaft über seine Kolonie.

Die japanischen Reaktionäre sagen die „Gesetzmäßigkeit“ ihrer Verbrechen so und so und versuchen, ihr vergangenes gesetz- und rechtswidriges Verbrechen, das Recht Koreas auf innere Angelegenheiten gewaltig beraubt zu haben, zu verdecken.

Die Aggressionsgeschichte des japanischen Imperialismus gegen Korea kann doch nie weggewischt und vermindert werden.

Japan muss beherzigen, dass die weitere Verneinung seiner unverschämten Vergangenheit eine Tat ist, immer nur Verbrechen zuzusetzen, und soll sich beim koreanischen Volk für all seine Greueltaten im letzten Jahrhundert unbedingt entschuldigen und dazu selbstkritisch sein.

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