Jo Jong Gu, Briefmarkendesigner

Jon Jong Gu (Nov. 1938-Mai 2003) ist ein berühmter Briefmarkendesigner der DVR Korea.

Vor der Befreiung des Landes (August 1945) wurde er in Südkorea als posthumer Sohn geboren. Er arbeitete während des Vaterländischen Befreiungskrieges (Juni 1950-Juli 1953) im nördlichen Gebiet der Republik als Assistent einer Lokomotive und studierte später in der Kunsthochschule Pyongyang.

Er betrat ab 1963 den Weg zur Schaffung von Briefmarken. Er schuf mit dem mühevollen Einfall, aktiven Report in der Realität und der vernünftigen Erfindungskraft zahlreiche wertvolle Briefmarken, die den Menschen den nationalen Stolz und das Selbstgefühl geben und das Vaterland und die Welt verstehen lassen.

Die repräsentativen Werke sind Briefmarken zum 10. Tag des Sieges des Vaterländischen Befreiungskrieges „Die Soldaten und Republikfahne“ (1963), „Die vorschulische Bildung“ (1967), „Berg Moran in Pyongyang“ (1973), „Menschen von Koguryo, die sich mit dem Reiten beschäftigt hatten“ (1979), „Halley-Komet“ (1985), „Folklorespiel der Kinder“ (1989), „Briefmarke zum Neujahr von Juche 82 (1993)“ (1992), „Zum 400. Tag des Sieges im Vaterländischen Imjin-Krieg“ (1998) und „45. Tischtennis-Weltmeisterschaften“ (1999).

Seine Briefmarken mit dem klaren Zeitgeist und den richtigen Zeitcharakterzügen fanden durch den wahren Inhalt und hohe künstlerische Gestaltung bei den Experten Anklang und wurden in den alljährlichen staatlichen Ausstellungen für Briefmarken als ausgezeichnet eingeschätzt.

Er richtete auf die Widerspiegelung der Menschen und Briefmarkensammler bezüglich seiner einzelnen Briefmarken große Aufmerksamkeit. Er ließ durch die Publikationen wie Zeitschrift „Koreanische Briefmarke“, die damals herausgegeben wurden, die Spätzeit des Schaffens erscheinen und versäumte nicht, unparteiische Einschätzung und Meinung der Leser zu bekommen.

Kim Hae Yong, Abteilungsleiterin des Staatlichen Amts für Herausgabe von Briefmarken sagte wie folgt:

„Herr Jo Jong Gu liebte wie niemand sonst die Briefmarken und war beim Schaffen des Werkes sehr aufrichtig und widmete dem Schaffen von Briefmarken ganze Seele. Einmal verbrachte er mit dem Schaffen von einer Briefmarke die Nacht und zeichnete mehr als 20-50 malige Entwürfe. Von der Zeit nach der Befreiung des Landes bis zum Jahr 2000 wurden die Briefmarken von über 4 000 Arten herausgegeben. Davon betrugen die Briefmarken von Jo Jong Gu mehr als 500 Arte. Diese Tatsache zeigt seine hohe schöpferische Leidenschaft und Fähigkeit. Er war ein begabter Künstler, der die Tendenz der Herausgabe von weltweiten Briefmarken und die Neigungen der Kreise der Briefmarkensammler ausführlich ergreifen und den sozialen, künstlerischen und erkennbaren Wert der Briefmarken vermessen kann.“

Er nahm an der internationalen Briefmarkenolympiade, die im Jahr 1987 in Italien stattfand, teil und bekam die Preisurkunde. Seine Briefmarke „Die internationale Briefmarkenolympiade ‚Olymphilex 87‛“ wurde als Aufbewahrungsstück des schweizerischen Olympiade-Museums registriert.

Im Jahr 1990 stellte er bei der internationalen Ausstellung für Briefmarken bei der 11. Asienmeisterschaft (Beijing) mit dem Thema „Welt des Sports“ seine Werke aus und bekam die Medaille, Preisurkunde und den Pokal. Die Briefmarke „Die Stahlseilbrücke zwischen Sinuiju und Ryuchodo“ (1990) errang beim Wettbewerb um „Weltbriefmarken-Pokal 92“, der im Jahr 1992 in Frankreich stattfand, die Asienmeisterschaft.

Er schuf im Jahr 1992 die Briefmarke „Doktor Won Hong Gu und Vögel“. In dieser Briefmarke spiegelt sich der Inhalt, in dem „Kleiner Star“, was der Doktor Won Hong Gu, ein berühmter Ornithologe des Landes, entdeckte und erforschte, die Nachricht von seinem in Südkorea wohnenden Sohn über die Demarkationslinie dem Vater übermittelt, wider. Die Herausgabe dieser Briefmarke fand beim in-und ausländischen Volk ein großes Echo und wurde zum Anlass, bei den Menschen den Wert der Briefmarke noch wichtiger zu erkennen.

Im Jahr 1993 bekam er den folgenden Brief von Juan Antonio Samaranch, Vorsitzenden des IOK.

„Sehr geehrter Herr Jo Jong Gu.

Wir wollen beim 3. Olympiade-Preis-Wettbewerb von Briefmarken, der in der Zusammenarbeit mit dem IOK und den unterstehenden Einheiten für Briefmarkensammlung stattfindet, aus Anlass von der Barcelona-Olympiade 1992 den Briefmarken, die von den in verschiedenen Ländern der Welt herausgegebenen Briefmarken gewonnen wurden, die Gold-, Silber-und Bronzemedaillen verleihen.

Die 1. Jury empfahlen unter den beworbenen Briefmarken der anderen Länder 12 Briefmarken, die der internationalen höchsten Jury vorgelegt werden sollen.

Ich werde mich sehr froh sein, wenn Sie zum Mitglied dieser höchsten Jury wird.“

Das war gebührende Einschätzung über seine Position im weltweiten Briefmarkenkreis.

Er gab das Buch „Allgemeinwissen von Briefmarken“ heraus.

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