Stellungnahme des Sprechers des Olympischen Komitees der DVR Korea

Die Unverschämtheit der japanischen Sportwelt, die das Ideal und den Geist der olympischen Spiele verschmutzt, um uns das eigene Territorium zu rauben, erreicht den äußersten Grad.

Das Organisationskomitee für die Olympische Spiele Tokyo schrieb auf der Karte des Fackel-Staffellaufs, die in der offiziellen Website der 32. Olympischen Spiele eingab, unser Territorium Tok-Insel als „Territorium Japans“ an. Und sobald sich Vorwürfe und Proteste erhöhen, plappert es, dass es „einfach ein geografischer Ausdruck ist“ und „keine politische Absicht gehabt hat“.

Die Tok-Insel ist unser heiliges Land, und das ist in völkerrechtlicher, historischer und geografischer Hinsicht unbestreitbar.

Die politische und die territoriale Frage können nicht getrennt bestehen und es ist eine unverschämte und absurde Sophisterei, einen Teil unseres Territoriums als sein „Territorium“ anzuschreiben und diese Angabe einen geografischen Begriff zu nennen.

Die Olympischen Spiele, die Freundschaft und Eintracht fördern, für die Verwirklichung seiner bösen Absicht, uns Territorium zu rauben, zu missbrauchen, das ist ein Spott gegenüber dem Friedenswunsch der Sportler der ganzen Welt und der Menschheit und eine unverzeihliche Provokation, die die Souveränität unserer Nation mit Füßen tritt.

Es gibt wohl auf der Welt kein unverschämtes Land und keine ebensolche sportliche Organisation als Japan und das Organisationskomitee für die Olympischen Spiele in Tokyo, welche bei der Gelegenheit, diese Spiele zu veranstalten, auf die Fackelstaffellauf-Karte das Territorium anderes Landes als sein „Territorium“ aufgeschrieben haben und sich rechtfertigen mit der hartnäckigen Ausrede, dass es einfach ein geografischer Ausdruck sei und keine politische Absicht hätte.

Der niederträchtigen Handlung des Organisationskomitee für die Olympischen Spiele Tokio, unter Missbrauch der Veranstaltung der Olympischen Spiele so zu tun, liegt eine hinterlistige Absicht zugrunde, künftig bei jeder internationaler Sportveranstaltung ein früheres Beispiel für die Möglichkeit der Anschrift der Tok-Insel als „japanisches Territorium“ zu beschaffen und ihr Besitzrecht auf diese Insel international anerkennen zu lassen.

Problem ist auch das Benehmen des IOK in Bezug auf die falsche Behauptung des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele Tokyo.

Das IOK behauptete im Februar 2018 bei den 23. Olympischen Winterspielen, dass die Aufzeichnung der Tok-Insel auf die Landesvereinigungsfahne des Nord-Süd-Teams eine politische Sache sei und man im Sport und der Olympiade eine politische Neutralität einhalten müsste. Somit lehnte es immer wieder diese Zeichnung ab.

Im Juli 2019 schrieb das IOK an unseren Vorsitzenden des nationalen Olympischen Spiele, dass in Bezug darauf, dass das Organisationskomitee für die Olympischen Spiele Tokyo auf der Staffellaufkarte die Tok-Insel als „japanisches Territorium“ angegeben hat, das IOK dem Organisationskomitee eine Einstellung strenge politische Neutralität gemahnt habe.

Doch am 2. Juli hat es seine Position geändert: das IOK schickte seinen Mitgliedern, Ehrenmitgliedern und den ehrenvollen Mitgliedern einen Brief mit dem Inhalt, dass die Frage der Tok-Insel mit dem Organisationskomitee für die Olympischen Spiele zusammenhängt und daher sie im Falle, dass diese Frage zur Tagesordnung übergeht, die Behauptung des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele Tokyo in Acht nehmen sollte.

Das Olympische Komitee der DVR Korea verurteilt die gemeine Tat des Organisationskomitee für die Olympischen Spiele Tokyo, das zum Anlass der Veranstaltung der Olympiade deren heilige Charta und Ideal schändet und ihre Machenschaft, das Territorium berauben zu wollen, rechtfertigt, und sieht uns genötigt, das IOK nach den Schuld für seine doppeldeutige Handlung zu fragen, es stillschweigend unterstützt zu haben.

Das Organisationskomitee für die 32. Olympischen Spiele soll auch jetzt die Fackelstaffellauf-Karte, auf der die Tok-Insel als „japanisches Territorium“ aufgezeichnet ist, berichtigen, und das IOK soll sich als eine internationale Organisation, die im Weltmaßstab die Olympiade führt, mit Unparteilichkeit anständig benehmen.

16. Juli Juche 110 (2021)
Pyongyang

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