Jahreszeitteilungen im Juli und deren Volkssitte

Im Juli beginnen in Korea Hundstage, und regnet es viel.

Im Juli gibt es als Jahreszeitteilungen Soso, das bedeutet, dass der Hochsommer beginnt, und Taeso, das einen schwülsten Tag versinnbildlicht.

Der Soso-Tag in diesem Jahr ist 7. Juli und der Taeso-Tag 22. Juli.

Von alters her strengte die koreanische Nation im Zeitraum vor und nach dem Soso-Tag darum an, in diesem Zeitraum entsprechend dessen, dass Agrarkulturen sehr gut wachsen, nasse und trockne Felder mehrmals zu mähen.

Vor und nach dem Taeso-Tag pflegte sie hauptsächlich Gräser als Düngemittel für nächstes Jahr zu sammeln. Wenn man in dieser Zeit Gräser mäht und sammelt, werden diese zu besseren organischen Düngemitteln für den Ackerbau des darauffolgenden Jahres.

Das koreanische Volk heißt die heißeste Zeit im Hochsommer als Sambok (auf Deutsch Hundstage) und gliedert sie in drei Zeiten, also Chobok (Anfang der Hundstage), Jungbok (Mitte der Hundstage) und Malbok (Ende der Hundstage).

Im Juli kommen Cho- und Jungbok in der Reihe.

Die Vorfahren sollten entsprechend der Besonderheit in dieser Zeit, wo die Hitze beginnt, verschiedene Speisen zubereiten und zum Essen benutzen, z. B. Suppe von Tan-Fleisch, Chogye-Thang (Hühnerfleischsuppe mit Essigsauce), Patjuk (Brei aus roten Mungobohnen) und Pibimbap (gemischten Reis), welche repräsentative Speisen in Hundstagen sind.

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