Das Abflussloch im Berg Songak, das in der Koryo-Zeit gebaut wurde

Zahlreiche historische Relikte in Kaesong, der Hauptstadt von Koryo, dem ersten vereinigten Staat der koreanischen Nation (918–1392), ist weit bekannt.

Davon gibt es Relikt des Abflusslochs im Berg Songak, das in Geschichtsbüchern wie „Chronik von Koryo“, „Sinjungdonggukyojisungram“ und „Jungkyongji“ nicht eingetragen und in bisher vorangegangenen Forschungsmaterialien nicht bekannt ist.

Das Relikt ist eine Abflussanlage der Kaesonger Festung, Festung der Hauptstadt in der Koryo-Zeit, die 2013 als Weltkulturerbe registriert wurde, und im ziemlich höheren Punkt der nordwestlichen Festungsmauer in der Nähe des ganz westlichen Berggipfels von Songak errichtet worden.

Das Abflussloch ist tunnelförmige Struktur mit einem viereckigen Querschnitt in der Mitte der nach Süden gerichteten Festungsmauer. Sein Eingang ist 93 cm breit und 70 cm hoch, der Tunnel insgesamt 6 m lang.

Der Boden des Tunnels weist eine merkwürdige Linie auf. Ungefähr zwei Drittel vom Ein- bis zum Ausgang neigt sich im Gefälle von 10 Grad und anderes ein Drittel ist fast flach. Der Tunnel verengt sich allmählich zum Ausgang, und sein Boden tritt etwa 50 cm lang aus der Festungsmauer hervor. Das Wasser fließt in solchen Tunnel herein und fällt mithilfe von der Geschwindigkeit entlang dem Abhang und von der waagerechten Kraft in bestimmtem Abstand aus der Festungsmauer herausgespritzt.

Die Entwerfer hatten beabsichtigt, aus der Festung schnell zu entwässern, damit das Fundament der Festung nicht zerstört wird.

Die Steinmauer um das Abflussloch assoziiert Fundament oder Sockel wie in der Ruine des Palastes Manwol, Königsschloss von Koryo. Solche fein errichtete Festungsmauer ist in anderen Strecken der Kaesonger Festung kaum zu suchen.

Es wurde zutage gebracht, dass dieses Abflussloch kurz danach, dass Kaesong Anfang des 10. Jahrhunderts zur Hauptstadt Koryos geworden ist, soviel fein wie jetzt mit aller Mühe errichtet wurde.

Im Allgemeinen ist es ganz verständlich, dass ein Abflussloch in einem relativ niedrigen Punkt, wo sich viel Wasser versammelt, errichtet wird, doch das Abflussloch auf dem Berg Songak ist ganz hoch kurz vor dem Berggipfel so fein wie jetzt errichtet, was weltweit sehr seltenes Beispiel ist.

Etwa 23 m östlich von diesem Abflussloch entfernt, ist auch jetzt ein Scharwachturm relative gut erhalten, welcher für die Verteidigung dieses Abflusslochs errichtet ist. Dessen Bauweise ist gleich wie bei der Festungsmauer um das Abflussloch.

Das Abflussloch auf dem Berg Songak gilt als repräsentatives Relikt der Abflusslöcher in Korea in der Hinsicht auf seine lange Geschichte und ausgezeichnete Projektierung und Bautechnik.

Kim Chol, Forscher in Abteilung für materielles Erbe
der Koreanischen Firma für Aufbewahrung des Nationalerbes

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Überprüfen Sie auch
Schließen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"